Adobe: Intel-Mac-Unterstützung erst 2007

14. März 2006, 14:27
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Warnt vor Performance-Problemen durch Verwendung von Rosetta - Keine Unterstützung bei Problemen mit der Emulationsschicht

Der Softwarehersteller Adobe gehört seit Jahren zu den engsten Verbündeten von Apple. Insofern war es keine große Überraschung, dass das Unternehmen zu den ersten gehörte, die öffentlich den Umstieg auf Intel-Prozessoren bei Macintosh-Rechnern lobten und ihre Unterstützung zusicherten. Allerdings wird dies nicht ganz so schnell von statten gehen, wie wohl viele Apple-Fans gehofft haben.

Support

Laut einem offiziellen Dokument von Adobe will das Unternehmen nämlich keine angepassten Versionen der derzeitigen Produkte auf den Markt bringen, sondern die Unterstützung für Intel-Prozessoren erst mit der nächsten Generation seiner Software hinzufügen. Diese wird aber nicht vor 2007 auf den Markt kommen, BesitzerInnen von Intel-Macs werden sich also noch eine Weile gedulden müssen.

Performance

Zwar lassen sich bestehende Programme dank der Emulationsschicht "Rosetta" auch auf der neuen Hardware-Generation einsetzen, Adobe warnt in dem Dokument aber ausdrücklich vor dadurch entstehenden Performance-Problemen. Die KundInnen müssten meist anstatt des erhofften Speed-Zuwachs eine Verlangsamung in Kauf nehmen.

Probleme

Auch könnten durch die Verwendung von Rosetta einige Programme nicht hundertprozentig funktionieren: Explizit verweist man dabei auf Plug-Ins für Photoshop und Co. sowie den Creative Suite 2-Bestandteil "Version Cue Workspace", der gänzlich den Dienst versagt. Bei den "Großen" Anwendungen wie InDesign, Photoshop oder After Effects sind derzeit hingegen keine Probleme bekannt. (red)

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