Es muss nicht immer die Original- Firmware auf dem Wlan-Router sein

29. März 2006, 10:37
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Mit der OpenWrt kann sein eigenes Süppchen kochen - Linuxversion lässt sich auf Geräten von insgesamt 23 Herstellern installieren

Es muss nicht immer die Software des Herstellers sein. Immer mehr NutzerInnen von Wlan-Access-Points setzen auf alternative Firmware-Versionen um ihre Hardware mit allerlei zusätzlichen Features auszustatten. Die Cisco-Tochter Linksys hat für diese Zielgruppe sogar einen Wlan-Router, den WRT54GL, auf den Markt gebracht.

Linux

Möglich macht dies Linux, das in zahlreichen Wlan-Routern als Betriebssystem zum Einsatz kommt. Dadurch müssen die Hersteller ihre Firmware veröffentlichen und jede/r darf sie verändern und in der veränderten Form weitergegeben.

OpenWrt

Besonders populär ist die alternative Firmware OpenWrt, eine Linux-Distribution, die sich einfach auf Geräten von insgesamt 23 Herstellern installieren lässt. Die Installation erfordert allerdings rudimentäre Linux-Kenntnisse.


Bild: WRT54GL

Mit der freien Firmware als Basis kann man zahlreiche Programme aus der Open-Source-Welt einfach installieren. So kann man aus seiner Wlan-Harware etwa in einem VOIP-Server, Netzwerkscanner, Radius-, VPN- oder Webserver verwandeln. Allerdings schränken spärliche Prozessorleistungen oder minimaler Arbeitsspeicher die neuen Funktionen der Wlan-Gerätschaft "natürlich" ein.

White Russian

Die aktuelle Version von OpenWrt (White Russian RC4), basiert auf Linux-Kernel 2.4.30 und wurde im November des vergangenen Jahres veröffentlicht. Nach Informationen von Linux.com will die Entwickler-Community von OpenWrt "bald" Version 1.0 ihrer Software veröffentlichen. (red)

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