Yahoo soll Ermittlungen in China unterstützt haben

13. März 2006, 15:15
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Reporter ohne Grenzen kritisiert Internet-Firma

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen hat Yahoo eine enge Zusammenarbeit mit der chinesischen Polizei bei der Verfolgung von Dissidenten vorgeworfen. Yahoo habe den Behörden Informationen über einen Nutzer des Internet-Dienstes geliefert, der 2003 zu acht Jahren Gefängnis verurteilt worden sei.

In dem Verfahren gegen Li Zhi ging es um kritische Kommentare im Internet über die Korruption von Beamten. Eine Yahoo-Sprecherin im kalifornischen Sunnyvale sagte, ihr Unternehmen kenne diesen Fall nicht. Es werde geprüft, ob die zusammen mit einem Partner betriebene Gesellschaft Yahoo China Informationen an die Behörden weitergegeben habe. (APA/AP)

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