Hearing für Wiener Privatradiolizenz am 1. März

13. März 2006, 15:13
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Über 20 Bewerber - Technisches Gutachten liegt vor

Die Vergabe der heiß begehrten Privatradiolizenz für den Raum Wien geht in die konkrete Phase. Am 1. März lädt die Medienbehörde KommAustria die Antragsteller zur mündlichen Verhandlung. Gerechnet wird mit einem Marathonmeeting, haben sich doch über 20 Interessenten beworben. Mit der Übertragungskapazität 98,3 MHz am Standort Donauturm können bis zu 1,75 Mio. Einwohner erreicht werden.

Technisches Gutachten liegt vor

Mittlerweile wurde auch das frequenztechnische Gutachten erstellt. Ergebnis dieser der APA vorliegenden Expertise: Die von den Bewerbern vorgelegten Konzepte sind überwiegend realisierbar. Lediglich ein Antragsteller (Elmar Leimgruber) hat demnach kein vollständiges Konzept vorgelegt. Bei der Inforadio Betriebsgesellschaft m.b.H., an der "Standard" und Party FM-Macher Martin Zimper beteiligt sind, sieht das Gutachten keine Realisierbarkeit des beantragten Konzepts. Dieses nämlich widerspreche einem Kompromiss, den die Behörden mit ihrem ungarischen Pendant ausgehandelt hat. Ansonsten käme es nämlich zu massiven Störungen des Senders Sopron-Helyi 98,4 MHz, heißt es in dem Gutachten.

Lounge FM von Landesregierung empfohlen

Die Privatradiolizenz war im Sommer des Vorjahres ausgeschrieben worden. Unter den Bewerbungen finden sich Konzepte für Musiksender, für Inforadios und Nischenangebote. Ein solches hat die Wiener Landesregierung in ihrer Stellungnahme empfohlen, nämlich die Entspannungsrundfunk GmbH mit ihrem Projekt Lounge FM. (aPA)

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