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Moderne Substanz-Erhaltung

5. Juli 2006, 09:12

Die Verwandlung des ehemaligen Wohnsitzes eines Ziegelfabrikanten im Einzugsgebiet der Therme Geinberg zuerst in eine Kunstgalerie und dann in eine von Kunstwerken erfüllte Frühstückspension war ein über die Jahre gewachsenes Projekt.













Kunstgalerie

Während die Eigentümer die Gästezimmer und Aufenthaltsräume der Frühstückspension im straßenseitig gelegenen alten Wohnhaus eigenhändig gestalteten, beauftragten sie mit dem Umbau des ehemaligen Heubodens über den alten Stallungen zur eigenen Wohnung das Architekturbüro ebner:grömer aus Altheim. Freilich haben auch hier nächtelange Gespräche mit den Architekten den ganz besonderen, auf ihre Wünsche zugeschnittenen Charakter des Entwurfes sichergestellt.

Alt und Neu

Das Ergebnis ist beeindruckend: ebner:grömer haben mit großem Geschick die Elemente des Altbaues – die massive Ziegelmauer mit ihren kleinen Fenstern oder die klaren Umrisse des Satteldaches – mit moderner Technologie verschränkt. Der sich über das gesamte Geschoss erstreckende und in den Giebel des Dachraumes reichende Raum wird nicht durch Wände unterbrochen sondern bleibt in seinem Eindruck ungestört erhalten.

Unkonventionell

Lediglich etwa Menschen-hohe gemauerte – und so das Thema „Ziegel“ variierende - Wandschirme zonieren die Wohnung in einzelne Nutzungsbereiche und bewahren so die Intimität von Badezimmer und Schlafraum. Das Mobiliar mutet ähnlich unkonventionell an wie die gesamte Anlage: viele Fundstücke, Kunstgegenstände und eigens erdachte und nach Maß angefertigte Möbel verleihen dem Ambiente seine durch und durch persönlich gefärbte Ausstrahlung.

Natur und Landschaftsraum

Das zweite wichtige Thema des Wohnens, das sich hier neben dem Bezug zur bildenden Kunst verwirklicht findet, ist jener zu Natur und Landschaftsraum. Die großflächige Verglasung der gesamten Westflanke setzt das Wohnen in direkte Verbindung zum sanft bewegten Hügelland der Umgebung. Eine entlang des Fensters geführte Bank lädt zum Niederlassen und Genießen der Stimmung ein.

Ausblick

Auch die nördliche Giebelwand ist gläsern aufgelöst und lässt den Raum in die unter dem Dach geschützte Loggia und den sich dahinter öffnenden Ausblick übergehen. Die schottischen Hochlandrinder im anschließenden Gehege brauchen selbst keine Behausung. Doch ihr Anblick weckt die Erinnerung an die uralte Verbindung zwischen Menschen und Tieren, an unsere Sehnsucht nach einem Stück zahmer Natur.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Architektenteam:

Ebner:Grömer Architekten
Tel: 0664-3244336
oder 0664-2210465
EMail:
ebner.johanne
@tirol.com

Homepage:
www.ebner-groemer.at
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