Von der Plüschbühne bis zum Straßentanz

21. Februar 2006, 16:24
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"szene bunte wähne": 16 Tanz-Produktionen von 23. Februar bis 5. März im Dschungel Wien und im WUK

Wien - Einen großen Auftritt für junge Tänzerinnen und Tänzer bietet heuer bereits 9. internationale szene bunte wähne Tanzfestival. Erstmals gibt es neben dem regulären Programm ein "führdichauf spezial" im Dschungel Wien, das die junge Szene aus den Proberäumen auf die Bühne holt. Insgesamt werden von 23. Februar bis 5. März 16 Produktionen gezeigt, davon zwei Uraufführungen und fünf österreichische Erstaufführungen. Getanzt wird im Dschungel Wien und im WUK.

Tanz auch für die ganz Kleinen

Wie schon im vergangenen Jahr setzt das von Johanna Figl zusammengestellte Programm auch auf die ganz kleinen Zuschauer. So zielt das Tanztheater "Und wer bist du?" auf Publikum ab 1,5-Jahren ab. Erzählt wird die Geschichte rund um das spannende Ereignis, bei dem sich ein Kind zum ersten Mal im Spiegel erkennt. Für Kinder ab zwei Jahren hat der Dschungel Wien eine ganz besondere Bühne kreiert: Am Ende der Vorstellung von "Plüsch" können die Kleinsten die flauschig weiche Plüschbühne erkunden.

Einen Österreich-Schwerpunkt setzt das Tanzfestival mit der Reihe "AUT.dance". Hier haben vor allem junge Choreografen die Möglichkeit, ihre Arbeit einem breiten Publikum vorzustellen. So soll ein Einblick in die "neuesten Entwicklungen und frischsten Kreationen" der heimischen Tanzszene geboten werden. Selbst auf der Bühne stehen Kinder und Jugendliche in den beiden Produktionen "Brief" und "Shelter". Die internationale Koproduktion "Brief" versammelt 19 Jugendliche aus Belgien, Deutschland, Österreich und der Schweiz. Neun Kinder und zwei Erwachsene tanzen in der Österreichpremiere "Shelter".

"führdich spezial"

Dichtes Programm verspricht das "führdichauf spezial" am 26. Februar. Ab 14 Uhr widmet sich das szene bunte wähne Tanzfestival jugendlichen Tänzern aus Österreichs Tanzschulen sowie jungen Choreografen. "Dancing in the street" bietet fünf Wochen lang im Freiraum des MQ eine Plattform für Präsentation, Betrachtung, Dokumentation und Diskussion von "Street Art Objekten", welche KünstlerInnen nach einer Ausschreibung zur Ausstellung anonym eingesendet haben.

Abgerundet wird das Festival von neun Workshops, die die Möglichkeit bieten, sich aktiv mit Stücken des Festivals auseinander zu setzen oder neue Bewegungsformen kennen zu lernen. Hier sind weder Vorkenntnisse noch der Besuch einer Vorstellung notwendig. In Kooperation mit Dschungel Wien gibt es auch ein reichhaltiges Angebot für Schulen, wie etwa Tanzworkshops oder Künstlergespräche. (APA)

  • Artikelbild
    foto: sbw/phile deprez
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