"Trends sind wieder ausgeprägter"

2. März 2006, 16:13
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Fundiertes Research wird für Fondsmanager aber immer wichtiger

Wien - Andreas Benz, der für Österreich zuständige Regionalmanager von Man-Investments, hat eine gute Nachricht für Anleger, die in Hedge-Fonds, speziell in Trendfolger, investiert haben: "Die Volatilität in den verschiedenen Märkten wächst. Trends sind wieder ausgeprägter."

Fondsmanager sollten jedoch ihre Hausaufgaben gemacht haben, denn die vergangenen Jahre hätten gezeigt, "wer sich auf den Lorbeeren der Vergangenheit ausruht, hat schon verloren." Daher sei es besonders wichtig, in Research zu investieren. Bei den Fonds der Man-Group habe sich das deutlich bezahlt gemacht, denn Fonds wie AHL Alpha oder AHL Diversified Futures konnten mit Zuwächsen zwischen 14 und 16 Prozent den Branchendurchschnitt übertreffen.

Basierend auf den günstigen Konjunkturprognosen für den asiatischen Raum sowie die osteuropäischen Konvergenz-Länder, ist man bei Man besonders für Emerging Markets sowie Energie und Rohstoffe optimistisch. In diese Richtung sollten auch neue Dachfonds konzipiert werden: Der "Risiko-Appetit" in Österreich sei vorhanden, wenn die Performance stimme.

Vorsichtiger geben sich die Fondsmanager für den Aktiensektor: "Die Kurse sind bereits recht hoch. Da sind viele Erwartungen eingepreist. Werden die enttäuscht, kann das empfindliche Rückschläge bedeuten." Daher wird unter den Hedge-Fonds-Strategien derzeit "Global Macro", das sich an gesamtökonomischen Daten orientiert, bevorzugt.(Nikolaus Dolenz, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 6.2.2006)

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