HypoVereinsbank übernimmt Firmenkundengeschäft der Westfalenbank

22. März 2006, 09:43
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"Handelsblatt": Zerschlagung der Bochumer Traditionsbank so gut wie abgeschlossen

Düsseldorf - Die HypoVereinsbank (HVB) übernimmt das komplette Firmenkundengeschäft ihrer Tochter Westfalenbank mit einem Kreditvolumen von rund einer Mrd. Euro. Darauf hätten sich die Vorstände beider Unternehmen verständigt, sagte Joachim Paulus, Vorstandsmitglied der Bochumer Westfalenbank, dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Damit sei die Zerschlagung der Bochumer Traditionsbank so gut wie abgeschlossen.

Interesse am Rest - insbesondere am Erwerb der Banklizenz - habe der britische Investor Crown Mortgage Management (CMM). Derzeit gebe es vielversprechende Verhandlungen, sagt Paulus. Bis Ende März solle eine Einigung erzielt werden.

Lösung gesucht

Zuletzt hatte die Westfalenbank bereits ihr Asset-Management an den belgisch-niederländischen Finanzkonzern Fortis verkauft. Das Privatkundengeschäft ging wenig später an die Münchner Privatbank Merck & Finck. Die HVB hatte bereits seit längerem eine Lösung für die Westfalenbank gesucht, die sie selbst von der in die Pleite geratenen Falke-Bank zurückgekauft hatte.

Mutter der bayrischen HVB ist die italienische UniCredit, zu deren Imperium auch die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) gehört. (APA/dpa)

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