Feilschen um Kaufpreis

27. März 2006, 15:50
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ÖBB legt Angebot von 351 Millionen Euro für slowakische Güterbahn - Erhöhung bei geringerer Schienenmiete möglich - Drei Bewerber noch übrig

Preßburg/Wien - Die ÖBB haben für die zum Verkauf stehende slowakische Güterbahn ein Angebot über 13,1 Milliarden Kronen (351 Mio. Euro) gelegt. Die slowakische Regierung hatte mit bis zu 20 Milliarden Kronen gerechnet. Den insgesamt drei Bewerbern wurde die Möglichkeit eingeräumt, ein zweites Angebot zu legen, das eine niedrigere Schienenmaut beinhaltet. In diesem Fall wäre die Rail Cargo Austria bereit, um 700 Millionen Kronen mehr zu bezahlen, hieß es in einem slowakischen Medienbericht.

Die Rail Cargo Austria (RCA) bewirbt sich gemeinsam mit der slowakischen Investmentgruppe J&T.

Weitere Bietergruppen

Außerdem bietet unter dem Namen Carpatian Cargo ein Konsortium aus der ungarischen Staatsbahn MAV gemeinsam mit der slowakischen Slavia Capital Group. Sie haben nur ein Angebot über 7,6 Milliarden Kronen gelegt.

Ebenfalls weiter im Rennen ist unter dem Namen Cargo Central Europe eine Bietergruppe aus der amerikanischen Investmentgruppe Railworld Holding, der britischen Mid Europe Partners LLP und der slowakisch-tschechischen Private-Equity-Gesellschaft Penta Group. Diese bieten 12,4 Mrd. Kronen, würden aber bis auf 16,7 Mrd. Kronen erhöhen.

Ende Februar soll die Entscheidung fallen, wer die Cargo Slovakia bekommt. (APA/CTK)

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