Expansion in Neuseeland

22. März 2006, 14:38
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Der heimische Mineralölkonzern erwirbt zwei Explorations­lizenzen in Neuseeland - Joint Venture mit Origin Energy

Wien - Der börsenotierte österreichische Mineralölkonzern OMV hat in Neuseeland zwei offshore-Explorationslizenzen erworben. Der OMV New Zealand, eine 100 Prozent Tochter der OMV, wurde gemeinsam mit dem australischen Energieunternehmen Origin Energy Limited jeweils 50 Prozent an den Aufsuchungslizenzen vom zuständigen Neuseeländischen Wirtschaftsministerium zugesprochen, hieß es am Freitag.

Die Joint Venture Partner werden 2006/2007 mit den seismischen Aktivitäten beginnen, als Betriebsführer werde Origin Energy verantwortlich zeichnen, hieß es. In einem ersten Schritt seien Explorationsausgaben von rund 15 Millionen neuseeländischen Dollar (8,54 Mio. Euro) vereinbart. Die OMV erwartet, dass 2006/2007 mit den ersten seismischen Messungen begonnen werden kann, die darauf folgenden Auswertungen der Ergebnisse dürften rund ein Jahr dauern.

Wachstum in den Kernregionen

"Der Erwerb ist ein weiterer Schritt, das Wachstum in unseren internationalen Kernregionen voranzutreiben", kommentierte OMV-Vorstand für Exploration und Produktion, Helmut Langanger, den Erwerb. Neuseeland sei angesichts der reichhaltigen Öl- und Gasreserven für die OMV ein wichtiges Gebiet.

Die beiden neuen Lizenzen befinden sich offshore im Northland Basin südwestlich von Auckland. In Neuseeland verfügt die OMV über Beteiligungen an acht Explorationslizenzen (offshore/onshore) und eine Produktionslizenz (offshore) mit einer Tagesproduktion von über 5.000 boe. Darüber hinaus verfügt die OMV über eine weitere Produktionslizenz für das größte nicht entwickelte Gasfeld Neuseelands, Pohokura und das Ölfeld Maari. (APA)

Die OMV erwartet, dass 2006/2007 mit den ersten seismischen Messungen begonnen werden kann
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