Einzelhandel legt zu

3. März 2006, 10:31
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Einzelhandel erzielte 2005 nominelles Umsatzplus von 2,1 Prozent -größten Anstieg bei Handel mit Büchern, Zeitschriften, Zeitungen und sonstigen Waren

Wien - Der österreichische Einzelhandel hat im abgelaufenen Jahr 2005 ein nominelles Umsatzplus von 2,1 Prozent (zu laufenden Preisen) erzielt. Das geht aus vorläufigen Berechnungen - unter Heranziehung saison- und arbeitstäglich unbereinigter Daten - der Statistik Austria hervor. Der reale Umsatz (zu konstanten Preisen) stieg um 1,4 Prozent.

Verschiedene Waren

Der Bereich Nichtnahrungsmittel wuchs damit mit 1,8 Prozent stärker als der Bereich Nahrungsmittel (inklusive Diskonter), Getränke und Tabakwaren (plus 0,5 Prozent). Der Bereich "Waren verschiedener Art: Schwerpunkt Nahrungsmittel" verzeichnete einen Umsatzanstieg von 2,1 Prozent, der "Facheinzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken" verlor hingegen vor allem auf Grund von Umsatzrückgängen bei Tabaktrafiken 5,6 Prozent.

Versandhandel im Minus

Der Einzelhandel mit Nichtnahrungsmitteln - entwickelte sich - mit Ausnahme des Versandhandels (minus 3,0 Prozent) - durchwegs positiv. Den größten Anstieg verzeichnete der "Einzelhandel mit Büchern, Zeitschriften, Zeitungen und sonstigen Waren" mit einem Plus von 2,4 Prozent. Das positive Ergebnis in diesem Bereich sei vor allem auf den gegenüber dem Vorjahr starken Anstieg der darin enthaltenen Gruppen "Büromaschinen, Computer und Büromöbel" (+12,1 Prozent) und "Uhren und Schmuck" (+3,8 Prozent) zurückzuführen, hieß es. Ebenso positive wie die Gruppe "Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren" (+ 2,2 Prozent) entwickelte sich der Einzelhandel mit Hausrat positiv (+ 1,3 Prozent). (APA)

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    Der Einzelhandel mit Nichtnahrungsmitteln - entwickelte sich - mit Ausnahme des Versandhandels (minus 3,0 Prozent) - durchwegs positiv.

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