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Die Forscher bestätigen damit die Schätzungen der Xena-Entdecker, die den Durchmesser des Himmelskörpers mit etwa 2.700 Kilometern angegeben hatten. Pluto, der kleinste und gegenwärtig äußerste Planet unseres Systems, misst dagegen nur 2.300 Kilometer - weniger als der Erdenmond. Ob Xena jedoch tatsächlich als Planet eingestuft wird, will die Internationale Astronomische Union (IAU) erst im August auf ihrer Vollversammlung in Prag entscheiden.
Der nach einer TV-Amazone benannte Xena, der wissenschaftlich noch die Bezeichnung 2003 UB313 trägt, ist das größte im Sonnensystem aufgespürte Objekt seit der Entdeckung des Gasplaneten Neptun im Jahr 1846. "Da UB313 deutlich größer ist als Pluto, wird es zunehmend schwieriger, Pluto einen Planeten zu nennen, aber UB313 diesen Status zu verwehren", urteilt Studienautor Prof. Frank Bertoldi von der Universität Bonn.
Mindestanforderungen, um sich Planet nennen zu dürfen
Die IAU hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um die bisher nicht definierten Mindestanforderungen an einen Planeten zu formulieren. Ergebnisse dazu liegen noch nicht vor. Viele Astronomen bezweifeln allerdings, dass selbst Pluto heute noch den Planetenstatus zugestanden bekäme.
Dank der verbesserten Beobachtungstechnik erwarten Experten in Zukunft ähnliche Funde. "Vielleicht gelingt es uns, noch weitere solch große Objekte zu finden, die uns dann Aufschlüsse über die Entstehung und Entwicklung unseres Sonnensystems erlauben", sagte Wilhelm Altenhoff vom MPIfR. Der drei Mal so weit wie Pluto von der Sonne entfernte UB313 sei ein Überbleibsel aus der Frühzeit des Sonnensystems. Es handele sich um eine "Art archäologische Grabstätte von urtümlichen Resten aus der Entstehungszeit von Sonne und Planeten."
Xena war von einem Team des California Institute for Technology entdeckt worden. Später zeigten Beobachtungen, dass der möglichen zehnte Planet sogar einen eigenen Mond besitzt. Er wurde vorläufig Gabrielle getauft - nach der fiktiven Kumpanin der Fernsehheldin Xena. (APA/dpa)
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Debatte zur Definition "Planet" neu angeheizt und man ist nun bei der IAU quasi in Zugszwang.
http://www.space.com/scienceas... 30227.html
ist wesentlich kleiner als pluto, bei dem man eh schon sehr grosszügig war (und den planetenstatus hat er wohl eh nur bekommen, weil man nicht von der existenz weiterer ähnlicher objekte ausging und weil ein paar leute sehr dahinter waren).
darüber hinaus ist sednas umlaufbahn ein vielfaches grösser als die plutos bzw. xenas. daher möglicherweise eine eigene klasse von objekten (spekulationen gehen in richtung "innere oortsche wolke" u. dgl.).
"10. planet" ist ohnehin nur eine medienschlagzeile, auch bei "xena".
Ich zweifle stark daran, dass Xena als Planet anerkannt wird, schließlich ist ja sogar unser Mond größer. Natürlich weiß ich auch, dass Pluto noch kleiner ist, aber bevor Xena den Status eines Planeten erhält wird jener von Pluto aberkannt, schließlich weiß man ja nicht ob noch einige Himmelskörper solcher Art/Größe da drausen herumschwirren und vielleicht hätten wir da bald mal 20 Planeten! Weiters bin ich dafür, dass Xena in Ceres umbenannt wird: Erstmal ist sie eine römische Göttin um der Regel der anderen Planeten zu genügen, weiters ist sie weiblich (Gleichberechtigung) außerdem Göttin des Todes (=> auf dem "Planeten" lebt so gut wie sicher nix)! Gibts nicht eine "Butter" die Ceres heißt => Mißlungene Wahl
kt Wikipedia wurde Xena nicht erst 2005 entdeckt...
http://de.wikipedia.org/wiki/2003_UB313
Erst Quaoar, dann Sedna, nun Xena.
Wer von den dreien IST denn nun eigentlich Rupert?
Btw: Für den Fall, dass Xena tatsächlich als zehnter Planet anerkannt wird, hoffe ich stark, dass "Xena" als Name ausscheidet und man sich an die "althergebrachten" römischen Götternamen hält - um der Einheitlichkeit willen.
Auch gegen sonst eine Bezeichnung aus diversen Mythologien hab ich nix, es sollte aber nicht grad eine moderne Kunstfigur Pate stehen.
kleiner, aber feiner unterschied:
bei "kunstfiguren" aus alten mythen wurde früher ("damals") zumindest teilweise angenommen, dass es sich um tatsächlich gelebt habende personen handelt. die folge daraus: ganze kulturen wurden von (fiktiven) lebenswandel dieser figuren beeinflusst.
wer annimmt, dass es sich bei einer unterhaltungsfernsehserie um eine biografische dokumentation handelt, sollte sein leben aber besser in einer zwangsjacke verbringen.
könnens bitte den unterschied zwischen kunstfigur und kunstfigur näher eingehen? eine figur, die sich irgendwelche priester erdacht haben und eine figur, die aus dem stift von drehbuchschreiberInnen stammt?
nichts für ungut, aber dieses pseudointellektuelle getue um die antike ist eigentlich nur peinlich .. sie idealisieren sich da in was hinein .. ;-)
der unterschied ist dass xena reine unterhaltung ist, die antiken götters dagegen religion (+unterhaltsame geschichten drumherum). als argument für einen planetennamen hält das natürlich nicht viel her... relevant ist da bestenfalls die tradition der planeten-namensgebung
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