33-Runden-Modus in Saison 2006/07

16. März 2006, 12:20
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Präsidenten-Konferenz diskutierte und fasste mehrheitlichen Beschluss

Wien - Die Saison 2006/07 der Red Zac-Ersten Liga mit zwölf Vereinen wirft schon jetzt ihre Fußball-Schatten voraus. So hat sich die a.o. Präsidenten-Konferenz kürzlich mit wesentlichen Details der Meisterschaft beschäftigt und u.a. auch den 33-Runden-Modus, der in einigen europäischen Ländern (WM-Teilnehmer Kroatien, Dänemark, etc.) schon eingeführt ist, mehrheitlich bestätigt.

Die ungerade Runden-Anzahl bringt es mit sich, dass sechs der zwölf Vereine nach allen drei Durchgängen auf ein Heimspiel mehr kommen. Diesem Vorteil genießen der Absteiger aus der T-Mobile-Liga und die auf den Endrängen zwei bis sechs platzierten Klubs der derzeit laufenden zweithöchsten Spielklasse. Der Siebente bis Neunte im finalen Red-Zac-Ranking und die drei Regionalliga-Meister als Aufsteiger müssen in einem Durchgang sechs Mal in der Fremde antreten.

"Damit wird der Erfolg der abgelaufenen Saison belohnt bzw. in der Meisterschaft ein zusätzliches Spannungsmoment geschaffen. Denn es ist nun nicht egal, ob ein Klub Sechster oder Siebender wird", betonte Anton Hirschmann, der Vorsitzende der Red Zac Ersten Liga. Die Aufstockung und der neue Modus hängen freilich auch noch von der Erfüllung der Lizenzierungskriterien für die Bundesliga- und Regionalliga-Meister ab.

Neu sind 2006/07 weiters Regelungen, die den Fördergedanken junger Österreicher ("heute für morgen") auch im Hinblick auf die Heim-EM 2008 in der zweithöchsten Profi-Spielklasse intensivieren. So müssen statt derzeit drei vier U21-berechtige Akteure (Stichtag 1.1.1986) auf dem Spielblankett und mindestens einer davon auch in der Startelf aufscheinen. Hingegen ist die verpflichtende Nennung von U23-Spielern nicht mehr vorgesehen. (APA)

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