Keine Antiviren-Software in Windows Vista

10. März 2006, 16:55
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Microsoft will das Paket statt dessen extra verkaufen - "Geschäftliche" und keine technischen Gründe als Ursache

"Sicherheit ist das schlagkräftigste Argument warum man Windows Vista haben sollte", appellierte Microsofts Windows-Chef Jim Allchin unlängst an die KundInnen des eigenen Betriebssystems. Was Allchin an dieser Stelle freilich verschwieg: Vista wird nicht alle der bisher angekündigten Sicherheitsfeatures besitzen.

Gestrichen

Denn wie er mittlerweile in einem Interview mit dem Magazin CRN eingestanden hat, wird die eigene Antivirensoftware nicht wie bisher geplant mit Vista ausgeliefert. Statt dessen soll sie separat über das eigene OneCare Online-Backup und Sicherheitsservice verkauft werden.

Keine Details

Über die genauen Ursachen für diese Entscheidung schweigt sich Allchin allerdings aus, er weist lediglich darauf hin, dass es sich dabei um "geschäftliche" und nicht um "technische" Gründe gehandelt habe. Dies lässt freilich einige Interpretationen offen, so wäre es durchaus denkbar, dass der Softwarehersteller nicht die diversen alteingesessenen Antivirensoftwarehersteller verärgern will. Dagegen spricht jedoch, dass diese bisher keinerlei öffentlichen Unmut über die Integration über die geplante Integration der Microsoft-Lösung geäußert haben. (red)

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