Konsumentenschützer gegen iTunes

14. März 2006, 14:27
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In Norwegen wird derzeit untersucht, ob Apples Musicstore nicht gleich in mehreren Punkten gegen das Gesetz verstößt

Die Vertreter der norwegischen Konsumentenschutzorganisation Forbrukerrådet gehen nun verstärkt gegen Apple, genauer gesagt gegen den iTunes Musicstore vor. Ihrer Ansicht nach verstößt der Computerkonzern bei seinem Online-Musikgeschäft gleich in mehreren Punkten gegen die Rechte der Konsumenten und damit geltendes Gesetz.

Nutzungsbedingungen

Die Nutzungsbedingungen sind aus Sicht der Konsumentenschützer in mehreren Punkten nicht zulässig. Die AGB des iTunes Music Store (IMS) verstoßen gegen grundlegende Regeln des Verbraucherrechts. Ein Beispiel sei etwa jener Paragraf in dem sich Apple vorbehält, auch nach dem Download die Nutzungsrechte des Kunden an der gekauften Musik zu ändern. Aus Sicht der Konsumentenschützer, die nun Klage bei der Schiedsstelle einlegten, stehe dies im Widerspruch zur Vertragssicherheit. Auch der Haftungsausschuß den Apple seinen Kunden abverlangt, gehe zu weit. So meint Forbrukerrådet-Sprecher Torgeir Waterhouse, dass nach dem Ärger rund um den Kopierschutz-Rootkit von Sony BMG hier endlich Grenzen gezogen werden müssen.(red)

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