Treichl: Börsegang mit 49 Prozent richtiger erster Schritt

15. März 2006, 16:38
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Erste Bank-Chef hätte kein Problem, wenn bei der Post Kernaktionär nicht 51, sondern 25 Prozent hätte

Wien - Am kommenden Montag nimmt die Staatsholding ÖIAG den neuen Privatisierungsauftrag für die österreichische Post entgegen und gibt damit formell Grünes Licht für den Börsegang der Post. Andreas Treichl, Generaldirektor der börsenotierten Erste Bank, hält die Post-Privatisierung für "prinzipiell sehr richtig". Dies verbessere den Wettbewerb im Postwesen und sei für das Unternehmen langfristig sehr gesund.

Zum Ausmaß des bevorstehenden Post-Aktienverkaufs sagte Treichl am Samstag in der Ö1-Radioreihe "Im Journal zu Gast", 49 Prozent seien "Okay". Er, Treichl, persönlich hätte "kein Problem, wenn der Kernaktionär nicht 51, sondern 25 Prozent hätte" - aber für einen ersten Schritte halte er das für eine sehr richtige Vorgangsweise.

Die Erste Bank selbst hat sich gerade in der abgelaufenen Woche mit einer Rekord-Kapitalerhöhung mehr als 2,653 Mrd. Euro von der Börse geholt. Die jungen Aktien der Erste Bank notieren seit dem gestrigen Freitag. (APA)

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