Kostenlose Verschlüsselung von Notizen

Redaktion, 29. Jänner 2006, 08:46
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Open-Source-Werkzeug für Windows - "Locknote" kann .txt, aber kein Word

Für die schnelle Verschlüsselung privater Notizen hat der Software-Spezialist Steganos ein kleines Open-Source-Programm entwickelt. Das kostenlose Windows-Werkzeug (ab 2000) dient dazu, private Texte am PC vor unbefugten Augen zu verbergen. Besonders nützlich ist es für den Transport von Dateien auf einem USB-Stick. Wenn dieser verloren geht, bleiben die vertraulichen Daten weiter geschützt.

300 KB

Die knapp 300 KB große exe-Datei wird heruntergeladen, aber nicht installiert. Nach dem Starten von locknote.exe erscheint eine kleine Textverarbeitung mit einer Beschreibung des Programms. Hier schreibt man dann auch die eigenen Notizen hinein. Beim Abspeichern erscheint eine Aufforderung zur Eingabe eines Passworts. Nur mit diesem Kennwort kann die verschlüsselte Notiz wieder geöffnet werden.

Kein Word

Fertige Textdateien können auf das Symbol des Programms gezogen und auf diese Weise verschlüsselt werden - dies geht allerdings nicht mit Word-Dateien, sondern nur mit Texten im txt-Format. Der Locknote-Schlüssel hat eine Länge von 256 bit und bietet damit eine hohe Sicherheit; der dabei verwendete AES-Technik ermöglicht ein besonders schnelles Ver- und Entschlüsseln.(APA/AP)

Zeppr
00
29.1.2006, 11:39

was haben sie für hochbrisante Daten in txt files gespeichert?...
Um "geheime" txts vor neugierigen Kinderblicken zu schützen, genügt auch eine Simple verschiebemethode....

macwien
00
hochbrisante Daten in txt

Steganos verkauft auch Software für komplexere Daten.
LockNote ist natürlich ein Lockmittel
Für nicht txt Dateien gibt es genug freie SW zur Umwandlung in txt Dateien. Mühsamer, aber gratis (finanziell).

Florian Prischl
00
29.1.2006, 10:59
Schwach

Nur 256bit?? Das ist ja sehr wenig. Normal ist jeute ja eher 1024 und 2048 bit RSA.

Litschi Monster
00
29.1.2006, 17:04

Hoppla,

da hat jemand den Unterschied zwischen symmetrischer und asymmetrischer Verschlüsselung nicht überrissen.

Florian Prischl
00
29.1.2006, 17:19
Keine Angst...

...dieser Unterschied ist mir sehr wohl bekannt. Ich hab nur überlesen, dass es sich hierbei um AES handelt. Und daraus, dass es eine mehr oder weniger stationäre Applikation ist, habe ich fälschlicherweise geschlossen, dass ein asymetrisches Verfahren verwendet wird. Danke für den Hinweis! 256 bit AES ist eh voll OK - und mehr!

Charlie Brown
00
30.1.2006, 13:42
also bei 256bit sollte sofort klar sein...

dass es ein symm. algo ist ;)

Florian Prischl
00
30.1.2006, 14:20
Stimmt schon, ja...

Shit happens...

Rosa Rom
00
29.1.2006, 14:54

Genau, Mann! Ausserdem ist es heute üblich, dass man sich die Farbe des Schlüssels aussuchen kann. Schwach!

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