Ortstafeldoku: "ORF begeht Wortbruch"

22. Februar 2006, 15:06
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Die Anstalt weigert sich beharrlich, die von ihm mit finanzierte Ortstafeldokumentation "Artikel 7 - Unser Recht" auszustrahlen - Mit Prostesbrief im Wortlaut

Wien - Der ORF weigert sich beharrlich, die von ihm mit finanzierte Ortstafeldokumentation "Artikel 7 - Unser Recht" auszustrahlen. Anfang Dezember kippte der Sender die Doku überraschend aus dem Programm (DER STANDARD berichtete). Produktionsfirma und Anstalt verkehren inzwischen nur noch per Anwalt.

Offener Brief

Mit einem offenen Brief an ORF-Generalin Monika Lindner fordern die Macher der Doku, Eva Simmler und Thomas Korschil, die Ausstrahlung ein: "Unser Film hat nicht nur das reguläre Prozedere mehrerer ORF-Abnahmen ohne jegliche Beanstandung durchlaufen (Endabnahme im Jänner 2005). Gemeinsam mit den zuständigen Redaktionen beider Sender ist er von Beginn an auch auf eine TV-Ausstrahlung hin abgestimmt worden."

Der ORF nahm ihn "wenige Tage vor dem Ausstrahlungstermin Anfang Dezember plötzlich aus dem Programm. Der ORF begeht damit Wortbruch und enthält den Film genau jener Öffentlichkeit vor, für die er gedacht ist." (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 28./29.1.2006)

Zum Thema

derStandard.at/Politik-Schwerpunkt zu ""Artikel 7 - Unser Recht!" - Mit Interview mit den RegisseurInnen, Ansichtssache und Gewinnspiel

Kommentar

Haiderei im ORF

  • Der offene Brief der RegisseurInnen

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