Reflexionen zum weiblichen Selbstporträt

23. Februar 2006, 13:10
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Campus Kultur der Donau-Uni Krems zeigt Arbeiten der österreichischen Malerin Veronika Dirnhofer

Krems - Die erste Ausstellung des Programms von Campus Cultur 2006 widmet sich der österreichischen Künstlerin Veronika Dirnhofer (*1967), die vorletztes Jahr mit dem Anerkennungspreis der NÖ Landesregierung ausgezeichnet wurde.

Weibliche Selbstporträts

Ein wesentlicher Ansatz in der Malerei von Veronika Dirnhofer ist die Reflexion des weiblichen Selbstporträts – im Kontext der heutigen Medienbilder, aber auch der kunsthistorischen Tradition. Sie setzt Frauenfiguren in Bezug zu Gegenständen, Textfragmenten oder anderen prägnanten Details und zeigt sie nicht als Abbilder, sondern als Protagonistinnen eines Geschehens. Sie verbindet abstrakte mit figuralen Elementen und changiert zwischen zarter Grafik und wuchtiger Farbgebung.

Biografisches

Veronika Dirnhofer absolvierte die Meisterklasse von Markus Prachensky an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und arbeitet dort seit 1993 als Hochschulassistentin. 2002 war sie Gastprofessorin an der Kunstuniversität Linz. 2004 wurde sie mit dem Anerkennungspreis der NÖ Landesregierung ausgezeichnet. Gezeigt wurden ihre Werke u.a. im Forum Stadtpark Graz, der Bartok'22 Galeria Budapest, Palais Thurn und Taxis Bregenz, Portfolio Kunst AG Linz, Galerie Krinzinger Bregenz, Galerie Krobath-Wimmer Wien, Galerie Feichtner-Mizrahi Wien, Martin Lutherkirche Köln, art zürich, Sotheby's Wien, Universität Basel sowie der Galerie Frey Wien. (red)

Ausstellung "so what?"
bis 23. Februar in der Donau-Universität Krems
Donau-Universität Krems,
1. Stock Dr. Karl Dorrek-Straße 30
3500 Krems
  • Veronika Dirnhofer "so what 2005", Acryl auf Molino
    Veronika Dirnhofer "so what 2005", Acryl auf Molino
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