Das Land lockte im Vorjahr knapp 55,6 Millionen ausländische Touristen an
Madrid - Spanien hat mit 55,6 Millionen ausländischen Touristen einen neuen Urlauberrekord verbucht. Das sind rund sechs Prozent mehr als 2004. Es ist der größte Zuwachs in fünf Jahren, wie das Wirtschaftsministerium am Freitag in Madrid mitteilte. Die Einnahmen stiegen um 4,5 Prozent auf rund 46 Milliarden Euro.
Briten und Deutsche an der Spitze
Den größten Anteil unter den Besuchern machten die Briten mit 16,1 Millionen Touristen aus (plus 3,1 Prozent), gefolgt von den Deutschen mit 9,9 Millionen (plus 4,1 Prozent) und den Franzosen mit 8,8 Mio. (plus 13,3 Prozent).
Als beliebtestes Urlaubsziel konnte sich Katalonien behaupten. Die Region im Nordosten Spaniens mit ihren Badeorten an der Costa Brava und der Costa Dorada zählte rund 14 Millionen Touristen, was einem Zuwachs von fast 18 Prozent entspricht.
Mallorca und die übrigen Balearen-Inseln eroberten mit 9,6 Millionen Urlaubern (plus 1,0 Prozent) Platz zwei zurück. Die Kanarischen-Inseln fielen dagegen mit 9,5 Millionen Besuchern (minus 1,4 Prozent) auf den dritten Rang ab, gefolgt von Andalusien (8,0 Mio./plus 1,0 Prozent). (APA/dpa)