Konica Minolta zieht sich aus Kamera- und Fotogeschäft zurück

24. August 2006, 12:00
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Sony übernimmt Teil des Geschäfts - ie Herstellung von Foto-Filmen und farbigem Foto-Papier solle bis März 2007 aufgegeben werden

Der japanische Kopiererhersteller Konica Minolta wird sein Kamera- und Foto-Geschäft aufgeben. Wie das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in Tokio mitteilte, wird eine Trennung vom Kamera-Geschäft zum 31. März 2006 angestrebt.

Sony übernimmt Teil des Geschäfts

Einen Teil des Geschäfts mit seinen digitalen Spiegelreflexkameras werde der Elektronik- und Unterhaltungskonzern Sony übernehmen. Die Produktion von Mini-Laboren solle ebenfalls im März eingestellt werden. Die Herstellung von Foto-Filmen und farbigem Foto-Papier solle bis März 2007 aufgegeben werden.

Umbau

Konica Minolta hatte Anfang November eine Umstrukturierung angekündigt, bei der mehr als zehn Prozent seiner weltweit etwa 33.000 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Das in Tokio ansässige Unternehmen ist der weltweit drittgrößte Hersteller von Foto-Filmen nach Eastman Kodak und Fuji Photo Film. Auf dem Markt für Digitalkameras ist Konica Minolta ein vergleichsweise kleiner Anbieter.(APA)

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