Verkehrtes "Victory"

3. Februar 2006, 16:56
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Seltsames Zeichen der Bezirkschefin - Nichts für britische Augen

Wien - Ein Standard-Leser hat die Bezirkschefin der Wiener Innenstadt, Ursula Stenzel, bei öffentlichen Auftritten öfters beobachtet und ihr dabei genau auf die Finger gesehen - und die Wien-Redaktion angerufen, denn: Die Frau setze nonverbal des Öfteren seltsame Botschaften, meint er.

Die Art zu jubeln

Konkret geht es um Stenzels Art zu jubeln, wenn sie mit triumphierenden Lächeln ihre Hand zum Victory-Zeichen hebt. Was sie so zumindest in Großbritannien nicht machen sollte. Stenzel dreht die Handfläche nämlich nach innen. Bei den Briten wird so aus einem Triumphsignal eine Beleidigung - bei uns vergleichbar mit dem erhobenen Mittelfinger.

Eine Legende, die besagt, wie das Victory-Zeichen überhaupt entstanden ist, stammt aus der Zeit des Hundertjährigem Krieges. Da, so heißt es, seien von den Franzosen gefangenen englischen Bogenschützen die Mittelfinger abgetrennt worden, damit sie den Bogen nicht mehr benutzen konnten. Unversehrte streckten daraufhin den Franzosen als Verhöhnung die ausgestreckten Mittel- und Zeigefinger hin. (pm, DER STANDARD Printausgabe, 18.01.2006)

  • "Victory" auf zwei Arten: VP Wien-Chef Johannes Hahn und Stenzel
    foto: standard/cremer

    "Victory" auf zwei Arten: VP Wien-Chef Johannes Hahn und Stenzel

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