Microsoft ruft junge Talente zu internationalem Wettbewerb auf

8. Februar 2006, 12:22
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Imagine Cup: Technologie für "gesünderes Leben" entwickeln

"Stell dir eine Welt vor, in der uns die Technologie ermöglicht, ein gesünderes Leben zu führen": Unter diesem Wettbewerbsmotto lädt Microsoft zur Teilnahme am heurigen "Imagine Cup" ein. Im Vorjahr nahmen drei Österreicher an der weltweiten Schlussrunde teil, der Wiener TU-Absolvent Andreas Tomek erreichte einen 3. Platz.

Sechs Kategorien

In sechs Kategorien können Schüler und Studenten ab 16 Jahren an dem internationalen Wettbewerb teilnehmen. Die einzelnen "Wettkampfdisziplinen" sind Softwaredesign, eine "Programmierschlacht", Interfacedesign, der Aufbau von IT-Infrastruktur, Kurzfilm, und die Entwicklung von Algorithmen.

Ablauf

Bei Softwaredesign findet die Vorausscheidung in Österreich statt (Bewerbungsschluss 13. Februar 2006), bei den anderen Wettbewerben zunächst in Österreich, dann international - die Vorrundensieger gewinnen auf jeden Fall eine Reise zur internationalen Endrunde in Neu Delhi im heurigen Sommer (Unterschiedliche Bewerbungsschlüsse in den einzelnen Bereichen, siehe Webtipp).

Online-Musikmachen

Zu den siegreichen Projekten des Vorjahres gehörte ein von russischen Studenten entwickeltes Online-Musikstudio (Bild), das es Musikern an getrennten Orten erlaubt, über eine Breitbandverbindung gemeinsam zu musizieren und aufzunehmen. Ein griechisches Team entwickelte ein Gerät, das Gebärdensprache in gesprochene Sprache übersetzen kann, ebenso Sprache in Videoclips mit Zeichensprache. Frühere prämierte Projekte finden sich, als Inspiration für eigene Ideen, auf der Imagine-Cup-Website.

Entwicklung einer Idee

Der "eigentliche Lohn" der Teilnahme, sagt der bei Microsoft Österreich für Hochschulen zuständige Andreas Schabus, liegt neben der wettbewerbsreifen Entwicklung einer Idee, einer Indienreise und einem möglichen Preisgeld vor allem im internationalen Networking. Einzelnen Siegern aus früheren Imagine Cups öffnete der Wettbewerb auch Zugang zu Sponsoren oder Kapitalgebern. (spu/DER STANDARD, Printausgabe vom 17.01.2006)

  • Artikelbild
    foto: standatd/spudich
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