Firefox überspringt in Europa die 20-Prozent-Marke

21. März 2006, 12:40
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Neuer kräftiger Wachstumsschub - Mehr als drei Prozentpunkte in den letzten Wochen dazu gewonnen

Eine weitere symbolträchtige Marke hat der Open Source Webbrowser Firefox überschritten: Bereits mehr als 20 Prozent der europäischen Internet-BenutzerInnen setzen auf das Produkt des Mozilla-Projekts, so sehen es zumindest die Zahlen des französischen Marktforschers XiTi.

Boom

Konkret liegt der aktuelle Wert, der am 8. Jänner 2006 ermittelt wurde, bei 20,11 Prozent. Wie auch schon in anderen aktuellen Studien zeigt sich hier ein erneuter kräftiger Wachstumschub für den Firefox, bei der letzten Messung Anfang November waren es noch "nur" 16,90 Prozent gewesen.

Regional

Die regionalen Unterschiede in der Verbreitung bleiben dabei allerdings weiter deutlich sichtbar: An der Spitze der Firefox-Nutzung steht weiterhin unverändert Finnland mit 38,39 Prozent, an die zweite Stelle hat sich aber nun Slowenien mit 35,55 Prozent geschoben - noch vor Deutschland, wo 30,27 Prozent der SurferInnen auf das Open-Source-Produkt setzen.

Im Schnitt

Umgeben von Staaten mit überdurchschnittlicher Firefox-Nutzung liegt Österreich derzeit leicht unter dem Schnitt, 19,79 Prozent sind es hierzulande. Die derStandard.at-LeserInnenschaft liegt dabei deutlich über dem Landesschnitt (27,56 Prozent), wie aus unseren aktuellen Zahlen hervorgeht.

Wochenende

XiTi hat dieses Mal aber auch noch eine Reihe von interessanten Zusatzinfos veröffentlicht: So wurde dieses Mal die Untersuchung auch am folgenden Tag wiederholt, da der 8. Jänner ein Sonntag war, und sich in der Vergangenheit gezeigt hatte, dass der Firefox am Wochenende deutlich höhere Werte als unter der Woche aufwies. Das Ergebnis: Die Marktforscher konnten keinen signifikanten Unterschied mehr feststellen, wohl auch ein Anzeichen dafür, dass der Firefox zunehmend seinen Weg in die Unternehmen findet.

Versionen

Untersucht wurde auch, welche Version des Firefox hauptsächlich zum Einsatz kommt. Dabei hat sich der Firefox 1.5 bereits einen Anteil von 39 Prozent geschnappt, der große Rest der BenutzerInnen des Open Source Browsers setzt allerdings weiterhin auf die 1.0.x-Reihe. (apo)

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    montage: redaktion
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