Schloss Schönbrunn erzielt neues Besucherplus

5. März 2006, 20:42
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Restaurierung der gartenseitigen Fassade abgeschlossen - 2,3 Millionen Eintritte im Jahr 2005

Wien - Wiens bedeutendste Touristenattraktion - das Schloss Schönbrunn - meldet ein neuerliches Besucherplus. Wie die Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft (SKB) der APA mitteilte, wurden im Jahr 2005 2,3 Mio. Eintritte verzeichnet. Das bedeutet ein Plus von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzerlöse stiegen um 4,6 Prozent auf 26,9 Mio. Euro.

Die Zahl der eigentlichen Schloss-Gäste stieg laut SKB von 1,7 auf 1,8 Mio. an. Eintritte wurden jedoch deutlich mehr registriert, da nicht nur die Gäste im Schloss, sondern auch jene bei den anderen Attraktionen (wie den Irrgarten) in der Statistik Aufnahme finden.

Auch die von der Schlossgesellschaft betreuten Hofburg-Museen verzeichneten Zuwächse: In die Kaiserappartements und das Sisi-Museum sind im Vorjahr um 2,3 Prozent mehr Besucher (584.000) gekommen. Das Hofmobiliendepot ("Möbel Museum Wien") legte auf 49.000 Eintritte zu - ein Plus von 48,5 Prozent.

Großteil der erwirtschafteten Gelder bleibt in Schönbrunn

Wie Wirtschaftsminister Bartenstein als Eigentümervertreter betonte, bleibt der Großteil der mit Eintritten, Shopeinnahmen und Mieten erwirtschafteten Gelder in Schönbrunn. "100 Mio. Euro hat die Schlossgesellschaft nun seit Bestehen in ihre Kulturattraktionen investiert - ohne Zuschüsse der öffentlichen Hand," betonte Bartenstein. Die investierten Gelder flossen in den vergangenen Jahren in die Prunkräume des Schlosses, die Hofburg, die Generalsanierung der Gloriette, der Orangerie, des Neptunbrunnens und der Römischen Ruine.

"Der Kulturtourismus", so der Minister, "ist für Österreich eine große Chance. Um diese zu nutzen, brauchen wir im globalen Städte- Wettbewerb herausragende Attraktionen. Die Schönbrunner Schlossgesellschaft ist in diesem Bereich ein internationales Vorzeigeunternehmen." (APA)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Die fertig restaurierte Südfassade des Schloss Schoenbrunn.

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