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Bewaffnete Polizeibeamte im Trainingsanzug gingen am Dach der Conollystraße 31 in Stellung. Eine erste Befreiungsaktion im Olympischen Dorf scheiterte. Weinberg und Romano starben noch an Ort und Stelle.
Der Film Munich ist "inspiriert von realen Ereignissen", heißt es im Vorspann. Es handelt sich aber um keinen Dokumentarfilm, sondern um einen Thesenfilm, zu dem der berühmte jüdische Dramatiker Tony Kushner das Drehbuch geschrieben hat. Es basiert vor allem auf einem Buch von George Jonas mit dem Titel Vengeance: The True Story of an Israeli Counter-Terrorist Team (in der deutschen Fassung: Die Rache ist unser), dessen Wahrheitsgehalt sehr umstritten ist.
Spielbergs trübe Quellen", betitelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung einen Text der Journalisten Yossi Melman und Steven Hartov. Sie halten den Kronzeugen von George Jonas, ein angebliches ehemaliges Mitglied des israelischen Geheimdiensts namens Yuval Aviv-Abayov, für unglaubwürdig und unzuverlässig. Jede Kritik am historischen Detail müsste zuerst aber den Bauplan des Films Munich anerkennen, der allgemeine Fragen von Legitimität und Vergeltung vor dem Hintergrund des spezifischen Konflikts in Israel verhandelt.
Dass Europa "seit Napoleon" nicht mehr so interessant für Geheimagenten war, traf in den 70er-Jahren zu. In zahlreichen europäischen Ländern gab es terroristische Gruppen, die sich bei ihren Missionen häufig mit einer internationalen Sache "solidarisierten". Die Kontakte der RAF zur PLO sind nur ein Beispiel für die vielfältigen Verbindungen zwischen Gruppen, die ganz unterschiedliche Ziele verfolgten, durch ideologische Achsenbildungen aber eine unvermutete gemeinsame Basis bekamen. In Munich gibt es eine Szene, in der diese Unübersichtlichkeit ganz konkret wird: Die fünf Israelis kommen bei einem Einsatz in Athen in eine konspirative Wohnung, die später in der Nacht auch noch von einer anderen (palästinensischen!) Gruppe beansprucht wird. Wie in einem Stand-off bei Tarantino stehen sich die Männer gegenüber, Pistolen an den Schläfen, Schweiß auf der Stirn, bis Avner die rettende Idee hat: "Wir sind von der ETA!", ruft er aus. Die baskische Separatistenorganisation steht in der Logik des Terrorismus auf der Seite der PLO, deren Vertreter Ali die Lüge wenig später durchschaut - aber da hat er schon eine Kugel im Leib.
Munich ist ein Versuch, die Logik des Terrorismus mit der Legitimität staatlichen Handelns zu vermitteln. Dabei bilden zwei Ereignisse die historische Klammer, die im Film direkt nicht vorkommen: Die Gefangennahme von Adolf Eichmann durch israelische Agenten im Jahr 1960 und der Anschlag auf das World Trade Center im Jahr 2001. Es war de facto eine Entführung, als der Mossad den untergetauchten Naziverbrecher Eichmann in Argentinien aufspürte und nach Israel brachte. Gleichwohl ist für den Spezialagenten Avner in Munich dieser Fall von staatlich sanktionierter Illegalität das Vorbild für die eigene Mission.
Eichmann wurde jedoch einem Gericht vorgeführt, während die hochrangigen Palästinenser nach 1972 vorwiegend durch Bombenanschläge umgebracht wurden. Die ganze erste Hälfte von Munich bezieht ihre Spannung vorwiegend aus dem Risiko von Kollateralschäden, das daraus erwächst - ein Liebespaar in Zypern, ein Mädchen in Paris, eine Killerin in den Niederlanden geraten in die Feuerlinie.
Spielberg und Kushner inszenieren den Rachefeldzug der fünf Vertreter Israels als symbolischen Dialog - immer wieder werden die Fernsehbilder von Flugzeugentführungen und Anschlägen durch Palästinenser zwischen die Mordanschläge von Avner, Steve, Carl, Robert und Hans geschnitten. Das Talionsgesetz einer direkten Vergeltung wird in Munich gebrochen durch die Schattenwelt der internationalen Geheimdienste, die undurchdringlich ist, aber überall hineinwirkt. Es ist diese Atmosphäre, die den idealistischen Avner seinen Auftraggebern entfremdet. Er bekommt Zweifel an einem Terrorismus im Namen des Staates Israel. Das Pathos seiner Mutter ("endlich haben wir einen Platz auf dieser Erde") wird durch das Pathos des Palästinensers Ali ("Heimat ist alles") egalisiert.
Der Schauplatz und das Motivgemenge des internationalen Terrorismus bekam in den 80er-Jahren einen neuen Schwerpunkt mit den Geisterkriegen (Steve Coll) der CIA in Afghanistan und im Irak. Spielberg und Kushner schlagen eine Brücke zwischen dem nationalistischen Terrorismus der 70er-Jahre und dem Fundamentalismus der 90er-Jahre. Munich endet mit einem Bild der Twin Towers in Manhattan. Die Verbindung zwischen dem "Schwarzen September" und "Al-Kaida" verläuft nicht direkt, sondern in den Grauzonen, die Staaten schaffen, wenn sie das Gesetz hintergehen. Diese Botschaft von Munich ist sicher nicht nur an Israel gerichtet, sondern mindestens so sehr an das Ursprungsland dieses Films, dessen deutlich von Tony Kushner gestaltete Geschichtspolitik ständig mit den Thrillerinstinkten des Regisseurs ringt. (ALBUM/DER STANDARD, Printausgabe, 14./15.1.2006)
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Nicole Kidman und Mia Wasikowska in einem schwermütig überspannten Thriller über eine amoralische Familie
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Robert Downey Jr. schlüpft ein weiteres Mal in die Raketengamaschen
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Paul-Julien Robert wurde 1979 in die Mühl-Kommune auf dem Friedrichshof hineingeboren. Mehr als dreißig Jahre später begibt er sich mit seinem Dokumentarfilm auf eine Spurensuche
Jessica Chastain erwächst in Andy Muschiettis Horrorfilm ungewöhnliche Konkurrenz
Hüseyin Tabaks erbauliches Filmmelo "Deine Schönheit ist nichts wert"
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Evelyn Schels sieht dem Künstler in ihrem Dokumentarfilm immer wieder kommentarlos bei der Arbeit zu
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Verleihung am 20. März im Wiener Rathaus - Gespräch mit Alexander Horwath im Rahmen der Wiener Vorlesungen
Paul Rudd über seine Rolle als strauchelnden Familienvater in Judd Apatows Komödie "This is 40" sowie über das Geheimnis von Socken und Unterhosen
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Sherry Hormanns Film "3096 Tage" bringt Natascha Kampuschs Gefangenschaft auf die Leinwand - Der Streifen setzt auf professionelle Distanz zum Geschehen
Fanatische Hobbyfilmer und ein Bankdirektor, der auf unkonventionelle Weise dafür sorgt, dass er sein Geld bekommt: ein Setbesuch in Oberbayern, wo Gerhard Polt seinen neuen Spielfilm "Und Äktschn!" dreht
Ein kluges Porträt als Ringkampf: Veronika Franz und Severin Fiala haben in "Kern" den gleichnamigen Schauspieler und Regisseur gefilmt
"Nerven Bruch Zusammen", der neue Dokumentarfilm von Arash T. Riahi, begleitet Frauen, die existenzielle Krisen gemeinsam meistern
Margarethe von Trotta hat der Philosophin Hannah Arendt ein filmisches Denkmal gesetzt, in dessen Mittelpunkt der Prozess gegen Adolf Eichmann steht
Rund um eine schicksalhafte Begegnung entwirft Paul Thomas Anderson in "The Master" ein Zeitbild der USA in den Fifties. Großes Kino mit Joaquin Phoenix und Philip Seymour Hoffman
Mehr als dreißig Jahre nach der ersten Bühnenversion kommt Erfolgsmusical jetzt ins Kino
Lasse Hallströms "Der Hypnotiseur" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Fünfter Auftritt eines Actionveteranen: Bruce Willis in "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben"
"Findet Nemo" nun in einer 3-D-Version und weitere Filmstarts der Woche
Der skrupellose Spekulant ist als Filmfigur wieder interessant geworden: Der junge US-Regisseur Nicholas Jarecki entwirft in seinem Thriller die spannende Charakterstudie eines Undurchschaubaren
Taylor Hackfords (Ein Offizier und Gentleman) Actionfilm mit Jason Statham in der Hauptrolle und weitere Filmstarts der Woche
Der französische Filmregisseur Pierre Schoeller verknüpft in "Der Aufsteiger" ("L'Exercice de l'état") das Leben eines Politikers mit den Machenschaften einer heutigen Mediendemokratie
Die Regiebrüder Paolo und Vittorio Taviani haben Häftlinge beim Shakespeare-Spielen begleitet
Naomi Watts in den Wellen von Juan Antonio Bayonas Tsunami-Katastrophenfilm "The Impossible"
Arnold Schwarzenegger kehrt für den Neo-Western "The Last Stand" als Sheriff auf die Leinwand zurück
Sherry Hormann Berliner Liebeskomödie "Anleitung zum Unglücklichsein" und die weiteren Filmstarts der Woche
US-Regisseurin Kathryn Bigelow erzählt in ihrem kontroversen Drama von der Suche nach Osama Bin Laden: Ein Film über die Verhärtung einer Heldin und ihres Landes
Merchandising-Produkte lösten Proteste aus, weil sie laut Bürgerrechtlern die Sklaverei verharmlosten
Steven Spielberg hat mit "Lincoln" kein staatstragendes Präsidentenporträt, vielmehr ein spannendes Lehrstück über politische Mehrheitsfindung gedreht. Daniel Day-Lewis begeistert in der Titelrolle des für zwölf Oscars nominierten Films
Kein Plot, kein Suspense. Da hilft selbst Ryan Gosling nicht. Ruben Fleischers Film erschöpft sich in den Oberflächlichkeiten edler Tücher. Der Rest ist Geballer
"The House at the End of the Street", ein durchwachsener Softhorrorfilm mit Jennifer Lawrence
Action mit Anliegen: Robert Zemeckis' Pilotendrama "Flight" mit Denzel Washington
"Quartett", das Regiedebüt von Dustin Hoffman - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Mit "Der Fall Wilhelm Reich" widmet der österreichische Filmemacher Antonin Svoboda dem ebenso heftig verehrten wie verfolgten Grenzgänger Reich nun auch einen Spielfilm. Klaus Maria Brandauer verkörpert den Titelhelden
Eine Wal-Trainerin, die sich schwer verletzt, und ein Alleinerzieher, der sich durchboxt: Jacques Audiard lässt in "Der Geschmack von Rost und Knochen" zwei ungewöhnliche Charaktere aneinander Halt finden
Das Kinodebüt von Henning Backhaus, der an der Wiener Filmakademie bei Michael Haneke studiert, wirkt erzählerisch etwas unentschlossen
Der zweite Teil von Ulrich Seidls filmischer Trilogie über weibliche Glückssuchende und weitere Filmstarts der Woche
In Ben Lewins Film findet ein gelähmter Mann zu sexueller Erfüllung. Helen Hunt und John Hawkes zeigen in den Hauptrollen, dass es dafür Pragmatismus und Humor braucht
Der großartig übersteuerte neue Film von US-Regisseur David O. Russell ist eine als Liebesfilm getarnte Komödie
Krimiheld "Jack Reacher" debütiert im Kino. Mit Christopher McQuarrie ("The Usual Suspects") hat ein Drehbuchroutinier die Adaption besorgt, Tom Cruise legt den maulfaulen Einzelgänger aber allzu simpel an
Manuel von Stürlers Dokumentarfilm und weitere Filmstarts der Woche
Jan-Ole Gersters Film "Oh Boy" schickt einen netten Scheinstudenten durch die Berliner Erlebniswelt
Ang Lee hat aus Yann Martels Roman "Life of Pi" eine kitschige Wunderkammer des Kinos gebaut: In spektakulären 3-D-Bildern entwirft er eine Parabel übers Geschichtenerzählen
Die fesselnde Musiker-Doku "Searching for Sugar Man" begibt sich auf die Spuren des Detroit-Phänomens Sixto Rodriguez
Dan Bradleys Action-Trash-Remake "Red Dawn" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Ken Loachs erbaulich-simple Whisky-Komödie "The Angel's Share" wurde in Cannes mit dem Jury-Preis ausgezeichnet
Harald Friedls Dokumentarfilm "What Happiness Is" führt nach Bhutan
Das US-Cop-Drama "End of Watch" begleitet Jake Gyllenhaal und Michael Peña auf Streife durch das berüchtigte South Central L.A.
"Die Hochzeit unserer dicksten Freundin" / "Bachelorette" und die weiteren Filmstarts der Woche
Benh Zeitlins viel beachtetes Gegenwartsmärchen "Beasts of the Southern Wild" startet am Freitag in Österreichs Kinos
Der Dokumentarfilm "Trains of Thoughts" von Timo Novotny sieht und hört sich in sechs Metropolen in der U-Bahn um. Musik: Sofa Surfers
Die Kunst und die Stadt aus dem Blickwinkel einer neugierigen Flaneurin: US-Independent-Regisseur Jem Cohen hat einen schönen Film über (Wien-)Bilder gedreht, die über das Museum hinaus wirksam sind
Eine neue schwarze Komödie von Barbara Gräftner - und die weiteren Filmstarts der Woche
Peter Jackson hat nach "Herr der Ringe" die nächste Tolkien-Adaption in Angriff genommen
US-Schauspieler Paul Dano ist eines der ungewöhnlichsten Gesichter seiner Generation. In "Ruby Sparks" spielt er nun einen Schriftsteller, der sich in eine von ihm erfundene Frau verliebt. Porträt eines Mannes, der weiß, was er will
Martin McDonaghs Komödie "7 Psychos" - und die weiteren Filmstarts der Woche
Mehr als nur opulentes Ausstattungskino: "Anna Karenina" von Joe Wright gibt Tolstois russischem Liebesdrama eine surreale Dimension, die das Innerste gnadenlos an die Öffentlichkeit zerrt
Im neuen, klugen Film des Franzosen François Ozon, "In ihrem Haus", entspinnt sich ein raffiniertes Spiel des Fabulierens
Clint Eastwood kämpft in Robert Lorenz' Sozialmärchen "Back in the Game" auch gegen den Lauf der Zeit
Die deutsche Antwort auf "Das Fest" von Thomas Vinterberg: "Was bleibt", der neue Film von Hans-Christian Schmid, setzt nicht auf die auffällige Geste, sondern auf die Kleinigkeiten, in denen sich für moderne Menschen das Schicksal erfüllt
Andrew Dominiks ins Jahr 2008 verlegte Adaption eines George-V. -Higgins-Thrillers und weitere Filmstarts der Woche
Hüseyin Tabaks sehenswerter Kinderfilm "Das Pferd auf dem Balkon" nach einem von Milan Dor geschriebenen Drehbuch
Holprig: Stefan Ruzowitzkys US-Thriller "Cold Blood" / "Deadfall"
Barbara Albert erzählt in "Die Lebenden" von einer jungen Frau, die sich in der Vergangenheit umsieht, um die Gegenwart besser bewältigen zu können
Pierce Brosnan in Susanne Biers "Love Is All You Need" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Vier Jahre nach seinem Leinwanddebüt geht das von Millionen Teenagern verehrte neuromantische Traumpaar Bella Swan und Edward Cullen mit "Breaking Dawn - Bis(s) zum Morgengrauen (Teil 2)" ins Finale
Dem iranischen Filmemacher Jafar Panahi ist es für 20 Jahre untersagt, in seinem Beruf zu arbeiten
Der österreichische Regisseur Florian Flicker stellt mit "Grenzgänger" seinen neuen Kinofilm vor: eine Dreiecksgeschichte nach klassischem Vorbild
Tom Tykwer hat "Cloud Atlas" mit den Geschwistern Wachowski ("Matrix") inszeniert. Der deutsche Filmemacher übers Regieführen zu dritt im 24. Jahrhundert
Der portugiesische Regisseur Miguel Gomes verbindet in seinem preisgekröntem Film "Tabu" eine verbotene Liebe in den Kolonien mit einer Ode an das frühe Kino
Dietrich Brüggemanns Twentysomethings-Berlin-Komödie "3 Zimmer/ Küche/ Bad" und die weiteren Filmsstarts der Woche
Schauspiel-Star Ben Affleck hat mit "Argo" einen höchst unterhaltsamen Politthriller realisiert, der von einer ungewöhnlichen Verschränkung zwischen Hollywood und Weltpolitik erzählt
Matthias Glasners im äußersten Norden Norwegens situiertes Drama "Gnade" und weitere Filmstarts der Woche
Gustav, Clara Luzia, Luise Pop und Teresa Rotschopf machen Musik: Mirjam Ungers "Oh Yeah, She Performs!" ist eine energetische Hommage an vier alternative Stars
Charmanter US-Film: "The Perks of Being a Wallflower" / "Vielleicht lieber morgen"
"Robot & Frank", das Spielfilmdebüt des US-Regisseurs Jake Schreier, erzählt die etwas konstruierte, letztlich aber gefühlvolle Geschichte eines demenzkranken alten Mannes und seines elektronischen Helfers
Im 23. James-Bond-Abenteuer "Skyfall" richtet sich die Bedrohung gegen den Geheimdienst selbst
Nur falsche Töne: Detlev Bucks Kehlmann-Adaption "Die Vermessung der Welt"
"Knistern der Zeit", Sibylle Dahrendorfs Dokumentarfilm über Christoph Schlingensiefs Operndorf-Projekt
Peter Fonda im Familiendrama "Smitty" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Tragikomödie über die Erfahrung des Alterns: Hauptdarstellerin Isabella Rossellini ist der große Pluspunkt von Julie Gavras' zweitem Kinofilm "Late Bloomers"
Markus Imhoofs Dokumentarfilm "More than Honey" untersucht das Bienensterben
Oliver Stone malt sich in seinem markigen Thriller "Savages" eine comichaft übersteigerte Variante des Drogengeschäfts aus. Mit der Realität hat das wenig zu tun, Spaß bereitet es trotzdem
"96 Hours - Taken 2" mit Liam Neeson und weitere Filmstarts der Woche
Stadtführungen in Polen, Hausbesuche in Wien: Mit Dariusz Kowalskis "Richtung Nowa Huta" und Michael Schindeggers "Nr 7" kommen zwei heimische Dokumentarfilme ins Kino, die für die Filmemacher prägende Orte einer näheren Betrachtung unterziehen
In "Abraham Lincoln: Vampirjäger" wird der 16. Präsident der Vereinigten Staaten mit der Axt auf den blutsaugenden Plantagen-Adel losgeschickt. Ein unentschiedener Blockbuster zwischen Kostümklamotte und Metzelfilm
Programmierer als "Poeten", Microsoft als "espritloser" Branchenriese: Ein Jahr nach seinem Tod kehrt Apple-Vordenker Steve Jobs mit einem Interview aus dem Jahr 1995 zurück - auf die Kinoleinwand
Dem US-Regisseur Rian Johnson ist mit "Looper" ein verblüffend origineller Science-Fiction-Film geglückt
Das 3D-Tierabenteuer "Madagascar 3 - Flucht durch Europa" und weitere Filmstarts der Woche
Lange galt Jack Kerouacs Beatnik-Bibel "On the Road" als unverfilmbar. Walter Salles hat es nun mit einem Zugang versucht, der die Aufbruchseuphorie des Romans in rauschhafte Miniaturen zerlegt
In der sehenswerten Marlen-Haushofer-Verfilmung "Die Wand" verkörpert Martina Gedeck eine Frau, die in der Natur ihre Instinkte wiederentdeckt
Ed Moschitz hat für seinen Dokumentarfilm "Mama illegal" drei Frauen sieben Jahre als illegale Arbeitskräfte im Ausland begleitet
Leo Bretholz und Bluma Shapiro haben den Holocaust überlebt. "See You Soon Again" zeigt sie als unermüdliche Zeitzeugen
Wenn jeder zum möglichen Schuldigen wird: Der Filmemacher Michael Palm beschäftigt sich in seinem dokumentarischen Filmessay "Low Definition Control" damit, wie optische Verfahren zunehmend unsere Leben regulieren
"Bombay Beach", eine US-Doku mit lyrischen Qualitäten - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
"Wie beim ersten Mal": Meryl Streep und Tommy Lee Jones leiden als entfremdetes Leinwandpaar
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Der Animationsfilm "Chico & Rita" erzählt mit klassischer Zeichentechnik ein Liebes-Melodram im Takt des Latin Jazz
Im Sequel der populären Agentenfilmreihe "Das Bourne Vermächtnis" übernimmt Jeremy Renner die Rolle des gehetzten Helden. Der US-Schauspieler über Verletzbarkeit, Genrevorbilder und bevorzugte Rollen
Ben Stiller und Co kämpfen in der US-Komödie "The Watch" gegen Aliens
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Episodisches aus der Ewigen Stadt: Woody Allens Filmkomödie "To Rome With Love" ringt erfolglos damit, Klischees von italienischen Verhältnissen in der Liebe neuen Schwung zu verleihen
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Der brasilianische Regisseur Fernando Meirelles und seine Schnitzler-Variation "360"
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(Zu) erbauliches Wohlfühlkino: Die kanadische Erfolgskomödie "Starbuck"
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Ein bisserl Drama umspielt notdürftig fast nackte Kerle: Gemeinsam mit einem Neueinsteiger lernt man in Steven Soderberghs neuem Kinofilm "Magic Mike" eine Männer-Strip-Truppe näher kennen
Der Brite Stephen Frears hat mit "Lady Vegas" eine US-Gaunerkomödie gedreht
Mit "Prometheus" kehrt Ridley Scott zum Anfang der "Alien"-Saga zurück und fragt nach dem Ursprung der Menschheit
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Die Schwedin Noomi Rapace sucht in Ridley Scotts Science-Fiction-Film "Prometheus" nach der Herkunft der Menschheit
Pixar entdeckt aufmüpfige Heldinnen fürs Kino: "Merida - Legende der Highlands"
Johnny Depp in Bruce Robinsons Verfilmung des Hunter-S.-Thompson-Romans "Rum Diary"
Christopher Nolan schließt seine "Batman"-Trilogie mit einem überambitionierten Finalstück ab
"MA 2412 - Die Staatsdiener": Nach der erfolgreichen ORF-Sitcom ein weiteres Hohelied auf heimische Mittelmäßigkeit
Kleingaunerei-Komödie mit sozialem Bewusstsein: Pierre Jolivets "Ma petite entreprise" mit Vincent Lindon
Robert Rodriguez' Action-Rächerdrama "Machete" ist furioses Unterhaltungskino, das die Liebe zum Trash mit Politik versöhnt
Löwe, Zebra, Giraffe und Nilpferd erleben auf der Kinoleinwand ihr zweites Abenteuer: "Madagascar 2" feiert einmal mehr fröhliche Artenvielfalt und Tanzvergnügen
Tierische Reisen: Der Trickfilm "Madagaskar" aus dem Hause DreamWorks
Film mit blasser Story: M. Night Shyamalans "Das Mädchen aus dem Wasser"
Denis Dercourts Thriller "Das Mädchen, das die Seiten umblättert / La Tourneuse de pages" - und weitere Filmstarts
Pascal Bonitzers jüngster Film über Liebe und die Intrige eines Schriftstellers - Originaltitel: "Je pense à vous" (ich denke an euch)
Regiedebüt der jungen peruanischen Filmemacherin Claudia Llosa
Sandrine Bonnaire und Jacques Gamblin agieren souverän in Philippe Liorets leicht papierener "Mademoiselle"
Blutleere Liebesgeschichte aus Frankreich: "Mademoiselle Chambon" von Stephane Brizé
Percy und Felix Adlons Film "Mahler auf der Couch" malt sich ein Ehedrama der Wiener Moderne aus
Eine Begegnung mit Meisterregisseur Almodóvar zur Premiere von "La Mala Educación - Schlechte Erziehung"
Verführungsspiel: "Malen oder Lieben", der dritte Spielfilm der Brüder Arnaud und Jean-Marie Larrieu
Die Komödie "Mambo Italiano" von Emile Gaudreault schwimmt im Fahrwasser von "My Big Fat Greek Wedding"
Meryl Streep legt sich in der Verfilmung des Abba-Musicals "Mamma Mia!" ins Zeug
Gérard Depardieu in "Mammuth" des Duos Benoît Delépine und Gustave Kervern und weitere Filmstarts der Woche
James Marsh dokumentiert in "Man on Wire" Philippe Petits Hochseilakte zwischen den Türmen des World Trade Center
Sally Potters elegisches Melodram "The Man Who Cried"
Billy Bob Thornton in Joel Coens "The Man Who Wasn't There"
Aus Anlass der Präsidentschaftswahlen werden US-Intellektuelle mit düsteren Prophezeiungen vorstellig: "Der Manchurian Kandidat"
Meryl Streep im Interview über Jonathan Demmes "Der Manchurian Kandidat", starke Frauen und Oscarnominierungen
Mit "Manderlay" setzt der dänische Filmemacher Lars von Trier seine Auseinandersetzung mit Amerika, erneut in theaterhaftem Ambiente, auf provokante Weise fort
Lars von Trier im Interview über seinen neuen Film "Manderlay", Tabus, Masochismus und die Lust am Verlust von Kontrolle
Mit "Der Mann ohne Vergangenheit" hat Aki Kaurismäki einen herzerwärmenden Film über ein trauriges Leben gedreht
Mit "Der Mann ohne Vergangenheit" ist Aki Kaurismäki eine weitere große Romanze geglückt
Denzel Washington sieht rot - in Mexiko, in Tony Scotts Rachethriller "Mann unter Feuer" ("Man on Fire")
Stellan Skarsgård erfährt in der Filmkomödie "Ein Mann von Welt" die Mühen der Resozialisierung
Ferzan Ozpeteks Italo-Filmkomödie um Lebensentwürfe: "Männer al dente"
Im schwedischen Film "Männer im Wasser" nimmt ein männliches Amateurwasserballettensemble die Weltmeisterschaft in Berlin ins Visier.
Der US-Jungstar muss in der Komödie "Männertrip" einen Rockstar nach L. A. eskortieren
Ashley Judd widerlegt sich selbst
Das Filmarchiv Austria würdigt das in Österreich entstandene Werk des gebürtigen Aserbaidschaners Mansur Madavi mit einer Retrospektive und einer Publikation
"Margin Call"/"Der große Crash", das Spielfilmdebüt von J. C. Chandor, entwirft ein Bild der Panik, die eine Bank am Anfang der Finanzkrise überkommt
STANDARD-Interview mit dem US-Regisseur Joshua Marston über die Hintergründe zu seinem intimen Film "Maria voll der Gnade"
"Maria, ihm schmeckt's nicht", eine vollmundige deutsch-italienische Komödie von Neele Leana Vollmar - sowie die weiteren Kinostarts der Woche
Was tun, wenn man hip und chic und in und überhaupt allseits total angesagt das Leben von Marie Antoinette verfilmen darf?
Eine Königin als zuckersüße Fashion-Queen: US-Schauspielerin Kirsten Dunst verkörpert im Kino Marie Antoinette
Sophie Coppolas harmlose Mainstream-Version von "Marie Antoinette" sorgte für Buh-Orkane in Cannes
Eine Frau, die zwei Männer liebt: Robert Guédiguians eigenwilliges Liebesdrama "Marie-Jo et ses deux amours"
Kevin MacDonalds Doku breitet die Biografie der Reggae-Ikone Bob Marley aus
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Komödie des Ehebruchs mit viel Augenmerk auf die stilgerechte Ausstattung: Ira Sachs’ Film "Married Life"
Sandrine Veysset erzählt das Sozialdrama einer Kleinhäuslerfamilie
Das US-Filmdrama "Martha Marcy May Marlene" erzählt subtil von Alltag und Beziehungstroubles einer sektenhaften Gruppe
"Mary & Max" erzählt von einer lebensnotwendigen Brieffreundschaft
In Martin Walz' Komödie über mögliche Liebe wird zu deutscher Populärmusik gesungen - Dazu: Weitere Kinostarts der Woche
"Master and Commander - Bis ans Ende der Welt" denkt das Action-Genre weiter - mit philosophischer Ambition und mythischer Wucht
"Match Point" - der neue Film von Woody Allen wurde von der Kritik in diesem Jahr wie kaum einer bejubelt
Jean-Pierre Jeunets neues Filmepos "Mathilde - Eine große Liebe"
Der "Matrix" dritter Teil
"The Matrix Reloaded", setzt nicht nur im Marketingbereich neue Maßstäbe
Mark Wahlberg begibt sich in John Moores Actionfilm "Max Payne" auf Rachefeldzug - Dazu: die weiteren Kinostarts der Woche
US-Regisseur Richard Linklater sieht in "Me and Orson Welles" dem künftigen Filmemacher im Theater bei der Selbsterfindung zu
Derzeit im Kino: Miranda Julys Spielfilmdebüt "Me and You and Everyone We Know"
US-Filmemacherin Kelly Reichardt fertigte mit "Meek's Cutoff" einen höchst sehenswerten Western, der dem Mythos den Alltag der Pioniere entgegenhält
Eine französische Familie durchlebt in "Meeresfrüchte" bei sommerlicher Hitze Verwirrungen der Gefühle
Wolfgang Murnbergers aktueller Kinofilm ergibt eine unausgegorene Mischung
"Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler": Regisseur Dani Levy und Hauptdarsteller Helge Schneider im STANDARD-Interview
Diese Woche startet auch in Österreich Dani Levys Komödie "Mein Führer": Bleibt nur noch zu hoffen, dass damit der mediale Hitler-Boom der letzten Jahre endlich ein Ende findet
Herrentorte statt Herrenrasse: Der 51jährige Musiker und Schauspieler bevorzugt die Komik gegenüber dem Hitler-Diskurs
Leben, ein Provisorium: Mit "Mein halbes Leben" hat der Österreicher Marko Doringer den ersten Feel-Good-Dokumentarfilm über die krisenhafte Befindlichkeit seiner Generation gedreht
Astrid Heubrandtners Dokumentarfilm "Mein Haus stand in Sulukule" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Von Dingen, die eine junge Heldin noch erfahren will, bevor sie stirbt, erzählt Isabel Coixets leises Melodram "Mein Leben ohne mich"
Den Namen sollte man sich merken: Oliver Hirschbiegel hat mit Hannelore Elsner "Mein letzter Film" gedreht
Ein Festivalerfolg frei nach Dogma-Vorbild: Barbara Gräftners sehenswertes Spielfilmdebüt "Mein Russland"
Valeska Grisebachs Teenagerdrama ist eines der sehenswertesten deutschsprachigen Spielfilmdebüts der letzten Jahre
In Cédric Klapischs Komödie "Mein Stück vom Kuchen" trifft ein Broker auf eine Arbeiterin - Der französische Erfolgsregisseur über Geld, Attraktivität, Arbeiterkultur und positiven Populismus
"Meine erfundene Frau" mit Jennifer Aniston und Adam Sandler - und die weiteren Filmstarts der Woche
Dustin Hoffman, als Hippievater Verstärkung in "Meine Frau, ihr Schwiegervater und ich" im Interview
Robert De Niro und Ben Stiller bekämpfen sich in "Meine Frau, unsere Kinder und ich" erneut an der Familienfront - was trotz gewisser Abnutzungserscheinungen als Serienmodell immer noch funktioniert.
Dem Spiegelgrund-
Überlebenden Friedrich Zawrel hat die Filmemacherin Elisabeth Scharang eine bewegende Dokumentation gewidmet - Ein Gespräch
Christophe Honorés französisches Drama nach Georges Batailles "Ma mère" mit Isabelle Huppert und Louis Garrel
Routinen einer Verwechslungskomödie bei Vanessa Jopps Film mit Martina Gedeck als Matriarchin
Prominente Film- Geschwister: Maria Schell, dokumentiert von Maximilian
Der US-Regisseur im STANDARD-Interview über Kino als Therapie und seinen soeben in Österreich gestarteten Film "Melinda und Melinda"...
Christopher Nolans raffiniert erzählter Low-Budget-Thriller
Noch ein Sequel im Anzug: "Men in Black 3"
"Men in Black II" laboriert trotz charmanter Momente am "Morbus Sonnenfeld"
"Wir nehmen das Leichte sehr ernst!"
Der Philip Roth-Bestseller "Der menschliche Makel" verfilmt mit Nicole Kidman und Anthony Hopkins: Zwei Oscar-Preisträger als fehlbesetzes Duo
Weiters neu im Kino: "Elle s'appelle Sabine", "Penelope", "Wall-E" und "Der Baader-Meinhof-Komplex"
"La messa è finita" - Nanni Moretti zeigt, wie man ein politisches Szenario reflektieren und dabei mobilisieren kann
Oren Movermans kluges US-Drama - und die weiteren Kinostarts der Woche
Real-Life-Boulevardstück um millionenschwere Metalrocker: "Metallica - Some Kind of Monster"
Viele Umwege: Julia Roberts und Brad Pitt in "The Mexican"
Zum Spielfilm auffrisiert und an zeitgemäße Szenarien angepasst: Michael Manns "Miami Vice" mit Colin Farrell und Jamie Foxx
Markus Schleinzers "Michael" kommt ins Kino - Der Regisseur über die Annäherung an sein hochsensibles Thema
Tony Gilroys ambitionierter Wirtschafts-Thriller besticht als Film, der von den Zwängen und Abnützungen in Arbeitswelten erzählt
Ein goldenes Zeitalter gibt es in Woody Allens beschwingter Komödie "Midnight in Paris" nur um den Preis des Selbstbetrugs
Die Filmkomödie scheitert trotz heimischer Starbesetzung
Gus Van Sant erinnert in "Milk" energievoll und ergreifend an den legendären Schwulenaktivisten und Stadtpolitiker Harvey Milk. Sean Penn brilliert in der Titelrolle des achtfach Oscar-nominierten Films
Clint Eastwoods "Million Dollar Baby" erhielt völlig zu Recht vier Oscars - Trotzdem: Einige Fragen wären schon zu stellen
"Minority Report" ist nach "A. I." nun der zweite überzeugende Beleg für eine neue (düstere) Phase im Schaffen von Steven Spielberg
Freida Pinto in Julian Schnabels "Miral" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Kiefer Sutherland als Ex-Cop in einem US-Horrorfilm - Dazu: Überblick über die weiteren Kinostarts
Johnnie Tos Meisterthriller "The Mission"
Tom Cruise verkörpert wieder den Geheimagenten Ethan Hunt: "Mission: Impossible 4 - Phantom Protokoll" ist ein zeitweilig überzeugender Action-Hindernisparcours
"Mission: Impossible III" rund um US-Star Tom Cruise: TV-Regisseur J.J. Abrams erhöht das Tempo - mit Interview
Sebastian Schipper erzählt in seinem Film "Mitte Ende August" von vier Menschen, die sich in einem lockeren Beziehungsszenario erproben - frei nach Goethes "Wahlverwandtschaften"
Ein routinierter Unterhalter seiner Fans: Marc Lawrences Formelkinoromanze "Mitten ins Herz"
Robert Guédiguian im Interview über sein "theatralisiertes" Präsidentenporträt "Der späte Mitterrand"
Die STANDARD-Leserjury kürte Azazel Jacobs' "Momma’s Man" bei der vergangenen Viennale zum Sieger. Jetzt kommt der ernsthaft komische Film um einen Erwachsenen, der zu den Eltern heimkehrt, ins Kino
Eine romantische Komödie im Dienste des sozialen Fortschritts: "Mona Lisas Lächeln" von Mike Newell
Der New Yorker Weinimporteur Neal Rosenthal im Gespräch. Ein Interview in Langfassung mit Michael Freund
Die kurzweilige Doku "Mondovino" porträtiert die Weinszene im Zeitalter der Globalisierung - Mit Interview
Das bittersüße Thai-Melo "Mon-rak Transistor"
Patty Jenkins allzu berechenbares Serienmörderinnen- Drama "Monster"
Sympathische Genrevariation: Gareth Edwards' Low-Budget-Sci-Fi-Film "Monsters"
Ein rarer Lichtblick des US-Genrekinos: "Monster's Ball" des Schweizer Regisseurs Marc Foster
Neue DreamWorks-Animation: "Monsters vs Aliens"
Wen(n) die Pflicht ruft: Der georgische Regisseur Otar Iosseliani porträtiert in "Montag Morgen" einen mürrischen Helden der Arbeit
"Montags in der Sonne" zeigt Solidarität und Freundschaft unter den Kumpels und der langsame Absturz in die Leere
Aufstand der Frauen: Ousmane Sembènes Filmparabel "Moolaadé"
Wes Andersons "Moonrise Kingdom" erzählt von junger Liebe auf der Flucht, überrumpelten Eltern und mutigen Pfadfindern auf einem ansonsten beschaulichen Eiland
Sandra Bullock auf Mörderjagd, Barbet Schroeder auf Hitchcocks Spuren
Im Film "Der Mord von Santa Cruz" dokumentiert Günter Schwaiger die Suche nach den Opfern des Spanischen Bürgerkriegs
In seiner Filmgroteske "Mörderschwestern" wird das Publikum aufgefordert, mordend in die Handlung einzugreifen. Auch sonst zeigt sich Peter Kern keineswegs versöhnlich
Agustí Vilas merkwürdig fesselnder zweiter Kinofilm "La mosquitera" / "The Mosquito Net"
"Die Mothman Prophecies", "Dragonfly", "Kate & Leopold" etc.: Hollywoods momentan unübersehbarer Hang zum Übersinnlichen
Kein Dauerhöhepunkt: "Moulin Rouge" ist eher eine Peinlichkeit
Niki List begibt sich mit der Semidokumentation "move!" auf Ulrich Seidls Spuren
Actionkomödie "Mr. & Mrs. Smith" sorgt seit den Dreharbeiten zu allerhand Spekulationen über die Hauptdarsteller
Wieder bringt der englische Komiker Rowan Atkinson seine bekannteste Figur ins Kino: "Mr. Bean macht Ferien" - der Künstler im STANDARD-Interview
Biedermann mit einer anderen, verborgenen Seite: Kevin Costner in einem Thriller von Bruce A. Evans
Errol Morris' schauriges Porträt eines "Experten" für Todesarten: "Mr. Death"
Der walisische Charakterkopf Rhys Ifans verkörpert in "Mr. Nice" den legendären walisischen Drogenbaron Howard Marks. Leider ist der Film von Bernard Rose nicht ganz so schillernd wie dessen Lebensgeschichte.
Kein gelungenes Klassiker-Remake: "Mr. Deeds" rund um US-Komödiant Adam Sandler
Lisandro Alonsos "Los Muertos" folgt der Reise eines schweigsamen Exhäftlings in die Wildnis
Sebastian Brameshubers Dokumentarfilm "Muezzin" begleitet türkische Gebetsrufer zum Wettkampf
Lech Majewskis ungewöhnlicher Spielfilm "Die Mühle und das Kreuz" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Horrortrip durch Hollywoods Albträume
Zwei Filmreihen abseits des Kanons: "Rohstoff" im Filmmuseum und "Einseitig perforiert, schmaler Steg. Filme auf 16 mm" im Mumok
Trotz formaler und inhaltlicher Unschlüssigkeiten ist Spielbergs "Munich" ein sehenswerter Beitrag zu den aktuellen Debatten rund um Terror und Gegengewalt
Schauspieler Hanns Zischler im Interview mit Bert Rebhandl über die Spielberg-Erfahrung bei den Dreharbeiten zu "Munich"
Steven Spielberg hat mit "Munich" die olympische Tragödie aufgegriffen - Ein ALBUM-Dossierzum Thema
Jim Hensons legendäre Stofffiguren feiern auf der Leinwand ein Comeback. In einem herzerwärmenden Kinoabenteuer müssen Kermit, Miss Piggy und Co mithilfe von Jason Segel und Amy Adams die "Muppet Show" retten
US-Star Angelina Jolie einmal anders: Sie spielt Mariane, die Frau des in Pakistan ermordeten US-Journalisten Daniel Pearl, als eiserne Diva
In "Muxmäuschenstill" macht ein Retter des deutschen Gemeinsinns Jagd auf Temposünder, Beckenpinkler und Schwarzfahrer
"My Big Fat Greek Wedding", kommerziell der Überraschungserfolg des US-Kinojahrs 2002
"My Blueberry Nights", der jüngste Film von Wong Kar-Wai, mit Norah Jones, eigentlich Musikerin, als solche Superstar und jetzt Schauspieldebütantin
Der polnisch-britische Regisseur Pawel Pawlikowski im Interview über "My Summer of Love"
"My Week with Marilyn" erzählt von einem glücklosen Intermezzo der Monroe in England und davon, wie sie auf andere wirkte
Ein düsteres Meisterwerk legt US-Regisseur Clint Eastwood einmal mehr mit seinem jüngsten Epos "Mystic River" vor
Clint Eastwood macht (fast keine) Werbung für seinen Film. Eine "Begegnung".
das in einem spielfilm über politische angelegenheiten die dinge immer aus der einen oder anderen perspektive (= des/der produzenten und der financier) dargestellt werden liegt doch auf der hand und kann nicht wirklich überraschen.
die die ("arabische") Masse im Mittleren Osten ausmacht, diese Drecksäcke nicht als Terroristen, sondern als Helden und Heilige sieht.
Geht mir meilenweit am Arxxx vorbei.
ich kann mich noch gut an die doku erinnern. war fesselnd, ergreifend, unfassbar.
kann mir nicht vorstellen, dass spielberg das zu stande bringt.
hoffe, dass er auf die wurzeln von "duell" zurückkehrt. sein erster, sein bester. ohne firlefanz.
Ach, Spielberg hat ein paar sehr gute Filme gemacht. Ich denke sehr gerne an SUGARLAND EXPRESS. Den fand ich großartig. Natürlich auch DUEL und JAWS. Außerdem THIRD ENCOUNTER... (mit Francois Truffaut! geniale Besetzung) Und ich liebe 1941 - war ein Flop, aber ein köstlicher Film. Außerdem SCHINDLER'S LIST, A.I. und MINORITY REPORT - die werden sicher bleiben.
MINORITY REPORT ist wirklich gut gelungen, obwohl einem die letzten 5 Minuten beinahe körperliche Schmerzen verursachen. Ein Paradebeispiel für unnötige happy end und Harmoniesucht.
A.I beginnt erstaunlich gut und ist am Ende meiner Meinung nach ein ganz schlechter beinahe unerträglicher Film.
Ich will jetzt keinesfalls den Spielberg schlecht machen. Das maße ich mir sicher nicht an und wäre auch in keinem Fall gerechtvertigt. Dass er für Saving Private Ryan alle Oscars bekam und The thin red line leer ausging kann er ja nichts. Aber A.I fand ich wirklich ganz übel.
Das weiss ich wohl. Und somit handelt es sich nur um ein Missverständnis.
Um genau zu sein, ich wollte damit sagen, dass der Spielberg ja nichts dafür kann, dass er für Saving Private Ryan alle Oscars bekommen hat und die Academy Terrence Malick's The Thin Red Line leer ausgehen ließ. Obwohl es meiner bescheidenen Meinung nach genau umgekehrt oder zumindest ein wenig ausgeglichener sein hätte müssen.
ahhh, ja beim nochmaligen lesen hab ichs mir schon fast gedacht. Stimme übrigens 100% zu das "the thin red line" die Oscars von Saving Private Ryan bekommen hätte müssen. The thin red line ist sowas von überwältigend, packend und exzellent inszeniert. Der Film ist geradezu ein Paradebeispiel eines Anti-Kriegsfilms, warum es dafür keinen Oscar gegebn hat verstehe ich bis heute nicht. Ich bin ja so und so der Meinung das bei den Oscars auch viel der "öffentliche Erfolg" des Filmes ausschlag gebend ist.
nermd
the thin red line ist der weitaus bessere film, keine frage! ryan bekam seine oscars in folgenden kategorien: regie, kamera, schnitt, tonschnitt und toneffekte. die fünf waren alleine für die landungssequenz zu beginn des films, als solche absolut gerechtfertigt und auch notwendig. malick drehte einen ganzen film über die psychologie des krieges, der in sich perfekt ist. spielberg drehte eine 20minütige, halbdikomentarische spielszene über die physische und psychische erfahrung eines gefechts, die noch lange unübertroffen sein wird. nur ist er halt spielber und nicht malick, folglich musste dann etwas konventionelles folgen. was nichts daran ändert, dass die 5 oscars für 20minuten gerechtfertigt sind.
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