Mit dem Bus in die schwarze Zukunft

von Redaktion  |  03. Februar 2006, 10:58
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    Zukunft 1-Taferl für Schüssel bei Auftakt-Veranstaltung der ÖVP im Wahljahr

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    Schüssel: "Ihr müsst mir helfen."

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    Demonstration von Postgewerkschaftern gegen die Teilprivatisierung der Post am Rande der ÖVP-Jahresversammlung

Die ÖVP will 2006 "Ideen säen und Zukunft ernten" - Begonnen wurde mit der Aussaat am Freitag bei einem Neujahrstreffen in Linz

Ein Sieg bei der Nationalratswahl im Herbst, eine Trendwende am Arbeitsmarkt und ein positiver EU-Vorsitz sollen die Früchte sein.

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Linz – Für ÖVP-Klubobmann Wilhelm Molterer war es "einfach ein wunderschöner Tag im Heimatland". Einen zufriedenen – wenn auch nicht allseits so heimatverbundenen – Eindruck machten sie alle: Die gesamte ÖVP-Führungsriege, allen voran Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, war am Freitagvormittag in das Linzer Kunstmuseum Lentos geströmt um unter dem Motto "Ideen säen. Zukunft ernten" mit einem Neujahrstreffen ins heurige Wahljahr zu starten. Präsentiert wurden erstmals die "ÖVP-Zukunftsbusse", mit denen die Parteigranden durchs Land touren werden.

Postler-Demo

Die gute Laune der rund 300 VP-Teilnehmer trübte offensichtlich auch nicht der wenig herzliche Empfang durch 200 Postgewerkschafter, die die schwarzen Spitzenpolitiker mit einer lautstarken Demonstration begrüßten. Doch Kritik an der ÖVP hatte an diesem schwarzen Freitag – im Übrigen ein 13. – sowieso vor der Tür zu bleiben. Im übervollen Saal hieß es, positive Bilanz zu ziehen, an der SPÖ kein gutes Haar zu lassen und vor allem die eigene Partei für EU-Präsidentschaft und Nationalratswahl einzuschwören.

Nachdem ÖVP-Generalsekretär Reinhold Lopatka erhebliche Zweifel an SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer kundtat und selbigen als "einen, der sich jeden Tag lächerlich macht", bezeichnete, ergriff Hausherr Landeshauptmann Josef Pühringer das Wort. In seiner Rede verteidigte er vehement das "Friedensprojekt" Europa.

Musil ist Programm

"Das vereinte Europa ist der größte Fortschritt des letzten Jahrhunderts. Allein dafür lohnt es sich, ein aufrechter Europäer zu sein und nicht ein billiger Populist", sagte Pühringer. Den Wahlen im Herbst sieht Pühringer im Standard-Gespräch gelassen entgegen: "Mit dem Kanzlerbonus und eigener Kraftanstrengung schaffen wird das locker."

Erwartungsgemäß ähnlich optimistisch auch Klubobmann Wilhelm Molterer: "Es liegt an uns, wir haben alle Chancen. Wir müssen es aber aus eigener Kraft schaffen und dürfen uns nicht auf die Schwächen anderer verlassen." Man müsse "geschlossen und geradlinig" auftreten, denn wenn "wie in der Steiermark diskutiert wird", gehe der Wähler nicht mit.

Bundeskanzler Wolfgang Schüssel gab seiner Partei mit "einem Sieg bei den Nationalratswahlen, einem erfolgreichen EU-Vorsitz und einer Trendwende am Arbeitsmarkt" klare Ziele für das Jahr 2006 vor. Einmal mehr lobte Schüssel – der im übrigen Robert Musils "Die Entwicklung des Möglichkeitssinns" als heimliches Parteiprogramm der Volkspartei preisgab – das Projekt Europa und schonte dessen Kritiker nicht.

Kritik übte Schüssel vor allem an der Bildungspolitik der SPÖ, die nur "Eintopf und Nivellierung" wolle. Einmal mehr verteidigte der Kanzler die Post-Privatisierung: "Warum soll es ein Verbrechen und eine Gemeinheit sein, wenn Mitarbeiter die Möglichkeit bekommen, Eigentum des eigenen Betriebes zu erwerben?" Der SPÖ warf er vor, "den Arbeitern dieses Eigentum zu missgönnen". (DER STANDARD, Printausgabe, 14.1.2006)

von Markus Rohrhofer
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1 2 3 4 5
ToNeu
17.01.2006 10:06
Logisch das Thema Zukunft!

Von den Vergangenen Jahren reden sie aus gutem Grund lieber nicht so gern!
Nein zu weiteren Jahren mit Schweige-Schüssel!

Paracelsus von Hohenheim
15.01.2006 23:09
habe aber keine lust

weitere vier jahre in die schwarze und dunkle zukunft zu fahren. haette lieber eine angenehme zukunft auch wenn dass damit verbunden ist dass die oevp'ler nicht mehr so viel abcashen und abstauben koennen.

Martin Jaksche
15.01.2006 12:51
entlarvender Wahlslogan

Verständlich, dass die ÖVP ihren Wahlkampf dem Thema 'Zukunft' wiedmet. Nur: Wer - wenn nicht er - ist für die wenig erfreuliche Gegenwart verantwortlich? Gesteht hier jemand indirekt das Versagen in der Gegenwart ein? Selten war ein Wahlslogan so entlarvend.

wildalpen 
15.01.2006 00:39
Da hat sich aber ein schwarzes Quartett zusammen

getan. Schimpfend in die neuen Zeiten..Schüssel, Molterer, Pühringer, der matte Agitator der ÖVp LOpatka.
Es hat sich die Partie einiges von Haider, dem stabilen Koalitionspartner abgeschaut. Das Taferl halten, ganz orginell Und unter Gejohle erfolgte die bürgerlich noble Mitteilung des schmutzigen Agitators, daß sich "Gusenbauer täglich lächerlich mache".
Und schlußendlich ertönte das bildungspolitische Credo Schüssels:Eine sozial durchlässige, leistungsstärkende und Kinder stützende Bildungspolitik sei nivellierend und Eintopf.
Die herren müssen schrecklich nervös sein.

Herr Ano von Nym 
14.01.2006 21:44
Erfolgreich in die Zukunft !

Erfolgreich in die Zukunft, kein zurück in die
sozialistische Vergangenheit.

Es wird Zeit diesen sozialistischen Schwachsinn
der SPÖ zu verhindern.

SOZIALISMUS NEIN DANKE!

mirko burijan 
16.01.2006 10:25

es wird zeit, endgültig schluss mit parlamentarischen mehrheiten zu machen.

F. T.
15.01.2006 16:48
???

Also, wenn alles wegfiele, was das Volk der "Roten" für Österreich geschaffen oder erarbeitet hat, würde Österreich sofort tot umfallen.

Herr Ano von Nym 
16.01.2006 12:15
Österreich wäre Schulden FREI!

Die SPÖ hat gar nichts getan für Österreich, außer
die Staatsfinanzen an den Rande des Ruins zu
treiben!

Die Bürger Österreichs haben den Wohlstand des
Landes erarbeitet und bezahlen jetzt die Rechnung
für die Misswirtschaft der SPÖ!

Die SPÖ betreibt eine Wirtschaftspolitik, die ich nur
Betonpolitik nenne! Bauen wir ein EKZ nach dem
andern, was nichts bringt, Beispiele Wien und
Salzburg.

Sozial nahe eines Erholungsgebietes Prater ein EKZ
bauen, jenes ist rücksichtslos und die Bevölkerung
zahlt drauf.

Stephan Fadinger
18.01.2006 16:53
Lew Trotzkij
15.01.2006 14:17
Jawohl

her mit dem Turbokapitalismus. Weg mit Unterstützung für sozial Schwache. Sollen was arbeiten die roten Gfrieser. Frauen gleich zurück an den Herd, dann sind mehr Arbeitsplätze frei. Warum wählen eigentlich die Menschen selbst? Das könnte doch gleich der Chef eines Betriebs machen.

Nur soviel zu dem Schmarrn den Sie verzapfen.

per verser
15.01.2006 15:37

don't feed the troll.

aristo geiton
15.01.2006 16:52

naja, bei dem befürcht ich, der ist wirklich so...

aristo geiton
15.01.2006 14:00
wie immer

ihre diktion ist entlarvend, plumpes propagandistisches parteigeschwätz. sozialdemokraten, bester, sozialdemokraten!

F. T.
14.01.2006 22:13
Wie meinen Sie das?

Soll Österreich von seiner Position, eines der wohlhabendsten Länder der Erde geworden zu sein, wieder zurück an den Anfang und dann 50 Jahre Schüssel & Bartenstein machen lassen? Das würden die Österreicher aushalten?
Nur mehr private Pensionen, und das nur für jene, die sich das leisten können.
Schul- und Studienkosten wie in den USA? Da würden sie aber etliche Schwarzwähler, die jetzt einen akademischen Grad oder eine Matura haben, nur mehr im Dorfgasthaus oder auf dem Feld antreffen können.
Busse und Straßenbahnen würden nur mehr auf ein paar ausgesuchten Profitlinien fahren.
Und die Postämter wären so weit auseinander, dass man den Brief und Pakete gleich selbst zustellen könnte.
Operieren müßte man sich vermutlich auch selbst.

Titeuf 
15.01.2006 22:59

schön gesagt

Helmut Hromadnik 
14.01.2006 21:41
Schüssel: "Warum soll es ein Verbrechen und eine Gemeinheit sein, wenn Mitarbeiter die Möglichkeit bekommen, Eigentum des eigenen Betriebes zu erwerben?

da wird sich gleich jeder kleine postbeamte ein aktienpaket um zehn millionen € kaufen und dann von den renditen leben, statt dienst zu machen !

Herr Ano von Nym 
14.01.2006 21:48
Die SPÖ hat Angst um ihre Posten!

Gegen Versorgungsposten von ROTEN bei
der POST!

Wer Rot ist und nichts kann, der geht zur Post oder
Bundesbahn!

Stopp den Sozialismus, JETZT!

mirko burijan 
16.01.2006 10:26
was für posten?

es ist nichts mehr übrig. övp, fpö und die bözen haben alles aufgegessen.

kbust
16.01.2006 10:01
post

post war ja eher immer schwarz. das war doch das unterbringesl vopn den beauernsöhnen - die für die kein platz mehr auf dem bauernhof war - oder?

Herr Ano von Nym 
16.01.2006 11:53
Die Post war und ist ein SPÖ Postenversorgungs Unternehmen!

Genau wie die VÖST, ÖBB und Wr. Linien!

Ohne Parteibuch keine Posten in der Post!

lounderings z. 
18.01.2006 23:26
komisch...

ich dachte immer die post bringt die post... also.. bisher hat die post die post ja schliesslich immer gebracht und so... und das echt zuverlässig und so... also...

mir ist eine wurscht wie eingefärbt die post istt wenn sie die post überallhinbringt und uns übrigens ur viel kohle für bildungsprogramme, sozialzeug und so bringt die in die staatskassen fliesst...

und zum argument... die postenhalter beamte... ich mein... hey warum nicht... die post hat also auch side benefits.. wenn dort nur leute arbeiten die sonst nix können ist es mir lieber die arbeiten dort als eine konkurrenz zu meinem arbeitsplatz zu sein... damit ich sie dann von meinen steuergeldern auch noch durchfüttern darf?

mehr postämter = aktive arbeitsmarktpolitik ?

Titeuf 
15.01.2006 23:02
Sagen sie,

wie geht denn das eigentlich, ich mein, so ohne Hände........das Posten.

aristo geiton
15.01.2006 14:11
zunächst einmal....

...werden derzeit schwarze und konstruktive orangen versorgt: klasnic (zukunftsfonds), haupt (behindertenanwalt), mal sehen, wer bei der aus dem sizialministerium ausgegliederten familien gmbh zum zug kommen wird..... das versorgungskarussell dreht sich, und je näher die wahlen rücken, desto schneller.

und noch eine frage: glauben sie eigentlich, auch nur eine/n einzige/n hier mit ihrem inferioren propaganda-geschreibsel überzeugen zu können?

Herr Ano von Nym 
16.01.2006 18:00

Haupt ist BZÖ oder ist er FPÖ, geht mi nix an!

Klasnic Posten ohne Gehalt!

vox populii
15.01.2006 10:23
Melde dich sofort ...

bei deinem Pfleger, es gibt Schokoriegel, der hilft in solchen Fällen von Fehlfunktionen des Gehirns!

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