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Zukunft 1-Taferl für Schüssel bei Auftakt-Veranstaltung der ÖVP im Wahljahr
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Schüssel: "Ihr müsst mir helfen."
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Demonstration von Postgewerkschaftern gegen die Teilprivatisierung der Post am Rande der ÖVP-Jahresversammlung
Linz – Für ÖVP-Klubobmann Wilhelm Molterer war es "einfach ein wunderschöner Tag im Heimatland". Einen zufriedenen – wenn auch nicht allseits so heimatverbundenen – Eindruck machten sie alle: Die gesamte ÖVP-Führungsriege, allen voran Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, war am Freitagvormittag in das Linzer Kunstmuseum Lentos geströmt um unter dem Motto "Ideen säen. Zukunft ernten" mit einem Neujahrstreffen ins heurige Wahljahr zu starten. Präsentiert wurden erstmals die "ÖVP-Zukunftsbusse", mit denen die Parteigranden durchs Land touren werden.
Postler-Demo
Die gute Laune der rund 300 VP-Teilnehmer trübte offensichtlich auch nicht der wenig herzliche Empfang durch 200 Postgewerkschafter, die die schwarzen Spitzenpolitiker mit einer lautstarken Demonstration begrüßten. Doch Kritik an der ÖVP hatte an diesem schwarzen Freitag – im Übrigen ein 13. – sowieso vor der Tür zu bleiben. Im übervollen Saal hieß es, positive Bilanz zu ziehen, an der SPÖ kein gutes Haar zu lassen und vor allem die eigene Partei für EU-Präsidentschaft und Nationalratswahl einzuschwören.
Nachdem ÖVP-Generalsekretär Reinhold Lopatka erhebliche Zweifel an SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer kundtat und selbigen als "einen, der sich jeden Tag lächerlich macht", bezeichnete, ergriff Hausherr Landeshauptmann Josef Pühringer das Wort. In seiner Rede verteidigte er vehement das "Friedensprojekt" Europa.
Musil ist Programm
"Das vereinte Europa ist der größte Fortschritt des letzten Jahrhunderts. Allein dafür lohnt es sich, ein aufrechter Europäer zu sein und nicht ein billiger Populist", sagte Pühringer. Den Wahlen im Herbst sieht Pühringer im Standard-Gespräch gelassen entgegen: "Mit dem Kanzlerbonus und eigener Kraftanstrengung schaffen wird das locker."
Erwartungsgemäß ähnlich optimistisch auch Klubobmann Wilhelm Molterer: "Es liegt an uns, wir haben alle Chancen. Wir müssen es aber aus eigener Kraft schaffen und dürfen uns nicht auf die Schwächen anderer verlassen." Man müsse "geschlossen und geradlinig" auftreten, denn wenn "wie in der Steiermark diskutiert wird", gehe der Wähler nicht mit.
Bundeskanzler Wolfgang Schüssel gab seiner Partei mit "einem Sieg bei den Nationalratswahlen, einem erfolgreichen EU-Vorsitz und einer Trendwende am Arbeitsmarkt" klare Ziele für das Jahr 2006 vor. Einmal mehr lobte Schüssel – der im übrigen Robert Musils "Die Entwicklung des Möglichkeitssinns" als heimliches Parteiprogramm der Volkspartei preisgab – das Projekt Europa und schonte dessen Kritiker nicht.
Kritik übte Schüssel vor allem an der Bildungspolitik der SPÖ, die nur "Eintopf und Nivellierung" wolle. Einmal mehr verteidigte der Kanzler die Post-Privatisierung: "Warum soll es ein Verbrechen und eine Gemeinheit sein, wenn Mitarbeiter die Möglichkeit bekommen, Eigentum des eigenen Betriebes zu erwerben?" Der SPÖ warf er vor, "den Arbeitern dieses Eigentum zu missgönnen". (DER STANDARD, Printausgabe, 14.1.2006)
Mit derStandard.at/Mobil sind Sie unterwegs immer top-informiert - mit Liveberichten und Postings!Verständlich, dass die ÖVP ihren Wahlkampf dem Thema 'Zukunft' wiedmet. Nur: Wer - wenn nicht er - ist für die wenig erfreuliche Gegenwart verantwortlich? Gesteht hier jemand indirekt das Versagen in der Gegenwart ein? Selten war ein Wahlslogan so entlarvend.
getan. Schimpfend in die neuen Zeiten..Schüssel, Molterer, Pühringer, der matte Agitator der ÖVp LOpatka.
Es hat sich die Partie einiges von Haider, dem stabilen Koalitionspartner abgeschaut. Das Taferl halten, ganz orginell Und unter Gejohle erfolgte die bürgerlich noble Mitteilung des schmutzigen Agitators, daß sich "Gusenbauer täglich lächerlich mache".
Und schlußendlich ertönte das bildungspolitische Credo Schüssels:Eine sozial durchlässige, leistungsstärkende und Kinder stützende Bildungspolitik sei nivellierend und Eintopf.
Die herren müssen schrecklich nervös sein.
Die SPÖ hat gar nichts getan für Österreich, außer
die Staatsfinanzen an den Rande des Ruins zu
treiben!
Die Bürger Österreichs haben den Wohlstand des
Landes erarbeitet und bezahlen jetzt die Rechnung
für die Misswirtschaft der SPÖ!
Die SPÖ betreibt eine Wirtschaftspolitik, die ich nur
Betonpolitik nenne! Bauen wir ein EKZ nach dem
andern, was nichts bringt, Beispiele Wien und
Salzburg.
Sozial nahe eines Erholungsgebietes Prater ein EKZ
bauen, jenes ist rücksichtslos und die Bevölkerung
zahlt drauf.
her mit dem Turbokapitalismus. Weg mit Unterstützung für sozial Schwache. Sollen was arbeiten die roten Gfrieser. Frauen gleich zurück an den Herd, dann sind mehr Arbeitsplätze frei. Warum wählen eigentlich die Menschen selbst? Das könnte doch gleich der Chef eines Betriebs machen.
Nur soviel zu dem Schmarrn den Sie verzapfen.
Soll Österreich von seiner Position, eines der wohlhabendsten Länder der Erde geworden zu sein, wieder zurück an den Anfang und dann 50 Jahre Schüssel & Bartenstein machen lassen? Das würden die Österreicher aushalten?
Nur mehr private Pensionen, und das nur für jene, die sich das leisten können.
Schul- und Studienkosten wie in den USA? Da würden sie aber etliche Schwarzwähler, die jetzt einen akademischen Grad oder eine Matura haben, nur mehr im Dorfgasthaus oder auf dem Feld antreffen können.
Busse und Straßenbahnen würden nur mehr auf ein paar ausgesuchten Profitlinien fahren.
Und die Postämter wären so weit auseinander, dass man den Brief und Pakete gleich selbst zustellen könnte.
Operieren müßte man sich vermutlich auch selbst.
da wird sich gleich jeder kleine postbeamte ein aktienpaket um zehn millionen € kaufen und dann von den renditen leben, statt dienst zu machen !
ich dachte immer die post bringt die post... also.. bisher hat die post die post ja schliesslich immer gebracht und so... und das echt zuverlässig und so... also...
mir ist eine wurscht wie eingefärbt die post istt wenn sie die post überallhinbringt und uns übrigens ur viel kohle für bildungsprogramme, sozialzeug und so bringt die in die staatskassen fliesst...
und zum argument... die postenhalter beamte... ich mein... hey warum nicht... die post hat also auch side benefits.. wenn dort nur leute arbeiten die sonst nix können ist es mir lieber die arbeiten dort als eine konkurrenz zu meinem arbeitsplatz zu sein... damit ich sie dann von meinen steuergeldern auch noch durchfüttern darf?
mehr postämter = aktive arbeitsmarktpolitik ?
...werden derzeit schwarze und konstruktive orangen versorgt: klasnic (zukunftsfonds), haupt (behindertenanwalt), mal sehen, wer bei der aus dem sizialministerium ausgegliederten familien gmbh zum zug kommen wird..... das versorgungskarussell dreht sich, und je näher die wahlen rücken, desto schneller.
und noch eine frage: glauben sie eigentlich, auch nur eine/n einzige/n hier mit ihrem inferioren propaganda-geschreibsel überzeugen zu können?
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