Red Hat: Gutes Geschäft und eine zufriedene Kundschaft

3. Februar 2006, 12:32
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US-Linux-Distributor zum meistgeschätzten IT-Anbieter gekürt

Eines der wohl erfolgreichsten Unternehmen im Open-Source Bereich ist der US-Linux-Distributor Red Hat. Seine Version des freien Betriebssystems findet enorme Verbreitung, so kommt sie auch in der Verwaltung der Stadt Wien, der CIA oder dem Filmstudio Dreamworks zum Einsatz.

Glänzende Zahlen

Ende des vergangenen Jahres konnte das Unternehmen glänzende Geschäftszahlen präsentieren. Sowohl Umsatz als auch Gewinn konnten kräftig gesteigert werden.

Im abgelaufenen Geschäftsquartal erzielte Red Hat 73,1 Millionen US-Dollar Umsatz, eine Steigerung von 44 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahrsquartal und 11 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs.

Netto

Der Nettogewinn stieg um 114 Prozent im Jahresvergleich auf 23,2 Millionen US-Dollar. Der operative Gewinn kletterte im Jahresvergleich um 147 Prozent und gegenüber dem Vorquartal um 57 Prozent auf 18,7 Millionen US-Dollar.

"CIO Insight"-Studie

Am Dienstag teilte das Unternehmen mit, dass Red Hat zum zweiten Mal in Folge den ersten Platz in der "CIO Insight"-Studie des Ziff Davis Verlags belegt hat. Der Linuxspezialist belegt in der Beurteilung durch IT-Leiter US-amerikanischer Unternehmen bei der allgemeinen Kundenzufriedenheit und dem vom Unternehmen gebotenen Mehrwert den ersten Platz. Vor der direkten Konkurrenz

Red Hat belegt in der Liste globaler Anbieter den ersten Platz: 84,2 Prozent der Befragten bewerteten die Open Source-Lösungen des Unternehmens mit den Prädikaten "exzellent" oder "gut". Zudem ist Red Hat die Nummer Eins bei „Erfüllung der Erwartungen und Senkung der Kosten“ sowie in der Rubrik „Einhaltung des erwarteten ROI (Return on Investment)“. Die direkten Mitbewerber des Unternehmens, Sun und Novell, landeten lediglich auf den Plätzen 15 respektive 22. Für die Studie wurden 884 IT-Verantwortliche befragt. (sum)

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