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Gemeinschafts-Bau

5. Juli 2006, 09:04

Der Traum vom Wohnen in der Gruppe, nicht wie zu Hippiezeiten in einer Kommune ohne elektrische Anschlüsse oder fließendes Wasser, sondern in einer Art Siedlungsgemeinschaft mit jeglichem modernen Komfort.



Der Grundgedanke jedoch bleibt gleich: Gemeinschaft als Mehrwert für das Wohnen, und unter anderem noch ein kleiner Bonus wie z.B. erhebliche Ersparnis von Kosten, Zeit und Nerven durch gemeinsames Planen und Bauen.

Ökologie und Ökonomie

Dieser Wunsch ging für den Eigentümer eines zur Umwidmung in Bauland vorgesehenen Feldes in Erfüllung. In seinem Bekanntenkreis fand sich glücklicherweise auch ein Architektenehepaar. Gemeinsam brachten sie die Ökologie dazu, der Ökonomie die Hand zu reichen und errichteten fünf „winterfeste Sommerhäusern“ – eine von Ost nach West verlaufende Reihe von drei und eine Nord-Süd orientierte Reihe von zwei Einheiten – welche den gemeinschaftlich genutzten Garten umschließen. Die Grundstückgröße pro Objekt konnte so auf 330 m2 reduziert werden, während üblicherweise 500m2 die Minimalgröße eines Bauplatzes darstellen.

Individueller Gemeinschaftssinn

Die Architektursprache der hell verputzen Häuser mit je einem zweigeschossigen Wintergarten auf der Süd- respektive der Westseite wirkt unspektakulär. Jedoch stellt sie sicherlich ein Kontrast zum städtebaulichen Umfeld her. So bescheiden man sich auch geben mag, lässt die Anlage an Komfort nichts zu wünschen übrig, ebenso wenig an räumlicher Großzügigkeit oder – bei allem Gemeinschaftssinn – an Individualität. Auf jeweils zwei Geschossen und dem ausgebauten Raum unter dem Pultdach sind ganz unterschiedliche Wohneinheiten realisiert worden.

Funktionierendes Zusammenleben

Die ökologische Standards wurden relativ hoch angesetzt: Wasser wird in Regenwasserzisternen gesammelt, die Warmwasseraufbereitung und auch die Heizung werden von Sonnenkollektoren unterstützt, und auf Garagen wurde verzichtet: das überdachte Carport genügt, um die Autos im Winter eisfrei zu halten. Auch das Zusammenleben funktioniert wie geplant – oder geträumt - im Wechsel der Jahreszeiten unterschiedlich intensiv. Jede Familie hat ihren eigenen kleinen Grünbereich.

Gemeinsames Spielzimmer

Den großen Garten teilt man sich, man gießt einander die Blumen, füttert Tiere und Kinder und borgt Vanillezucker voneinander aus. Neben einem gemeinsamen Schwimmbad gibt es auch ein gemeinsames Spielzimmer für die Kinder, das jedoch als Garconniere ausgestattet ist und später anders genutzt werden könnte. Zwei Grundstücke auf dem ehemaligen Feld sind noch nicht bebaut und dienen als Fußballwiese für die eigenen Kinder und ihre Freunde aus der Nachbarschaft.

Für weitere Informationen steht Ihnen der Architekt gerne zur Verfügung:
Architekt Martin Treberspurg
tel: 01 894 31 91 - 12
Fax: 01 894 31 91 - 15
eMail: office@treberspurg.at
URL: www.treberspurg.at
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