"Functional Food" und Genanalyse

21. Juli 2006, 12:59
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Neben Lebensmittel-Transparenz und Frische geht der Trend weiterhin zur Ernährung mit "Mehrwert"

Softdrinks gegen Hautalterung, neuartige Milchprodukte für mehr geistige Vitalität und Süßigkeiten zur Stärkung der Sehkraft - einen Boom dieser so genannten "Functional Food" erwarten Ernährungsforscher in Kürze im Supermarkt-Regal. Und all diese positiven Effekte sollen künftig noch besser auf die Bedürfnisse des Einzelnen angepasst werden können. Denn die Wissenschaftler sind sich nach einem Bericht in der Zeitschrift "Für Sie" sicher, dass es durch Gen-Analysen möglich sein wird, individuell zugeschnittene Ernährungskonzepte zu entwickeln, die Art und Dosierung von Zusatzstoffe je nach Konstitution und gesundheitlichen Vorbedingungen zu bestimmen.

Konsument fordert Lebensmittel-Transparenz Bei den künftigen Ernährungstrends wird auch Lebensmittel-Transparenz eine zunehmend große Rolle spielen. "Der Verbraucher wird kritischer, deshalb ist es für Handel und Gastronomie immer wichtiger, zu wissen, woher die einzelnen Produkte stammen.

Neue Technologien wie die Radio-Frequency-Identification-Chips, kurz RFID genannt, werden an Bedeutung gewinnen", so Stephan Sigrist, Senior Researcher am Gottlieb Duttweiler Institut in Zürich. Diese Mikro-Chips werden am Produkt - beispielsweise am Fleisch - angebracht und liefern über Funk umfassende Informationen zu Herkunft, Lagerung, Frische und Transportweg.

Beliebt: Spanische und asiatische Küche Und während Italien weltweit das Lieblings-Schlemmerland Nummer eins bleibt, soll die französische Haute Cuisine an Attraktivität verlieren, weil sie zu fleischlastig, zu aufwändig und zu teuer ist. Dagegen ist die spanische Küche mit steigender Tendenz absolut "in". Das gilt auch für die ganze Palette asiatischer Spezialitäten. "Frische Produkte, fettarme Zubereitung und kurze Garzeiten machen sie so beliebt", so Stephan Sigrist.

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