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Berg-Station

5. Juli 2006, 09:19

Wenn die Eltern das Grundstück für den Hausbau zur Verfügung stellen, darf man nicht lange zögern.

Hanglage

Es gab einige Tücken zu bedenken. Das in seinem vorderen Bereich bereits bebaute Grundstück wird nur von einem schmalen Weg erschlossen, ist daher schwer erreichbar und überdies nach zwei Seiten stark geneigt. Das Ehepaar Eder – Herr und Frau Eder haben beide Architektur studiert – hat diese Gegebenheiten als Herausforderung angenommen und in seinem Entwurfskonzept verarbeitet.



Generationsabstand

Da auch die Baukosten dem Budget einer österreichischen Durchschnittsfamilie mit Kindern entsprechen mussten, ist dieses Konzept sehr einfach ausgefallen. Gerade das macht wiederum den Reiz einer Anlage aus, die sich ihrer prägnanten Erscheinung zum Trotz wie selbstverständlich mit dem Ort verbindet. Das Haus steht ganz oben an der Grundgrenze, um die Störung des Elternhauses – vor allem während der Bauzeit – zu minimieren. Damit ist auch der notwendige Abstand zwischen den Generationen gegeben. Der Preis dafür waren ausgiebiges Schneeschaufeln im Winter und einige abenteuerliche Situationen während des Baues.

Schmaler Baukörper

Der im Grunde eingeschossige lange und schmale Baukörper vollzieht mit Bodenplatte und Dach die Querneigung des Hanges nach, was den Eingriff in das Gelände – und damit teure Erdarbeiten – minimiert. Obwohl sich der aus Holz konstruierte und in seinen geschlossenen Feldern mit Eternit verkleidete Quader an seiner dem Tal zugewandten Seite mit Holz-Glas-Elementen zum Garten hin öffnet liegt der eigentliche Eingang in das Haus an seiner Rückseite und hier am höchsten Punkt der Anlage

Großzügige Verglasung

Die Liegenschaft ist, wohlgemerkt sehr schön: am Übergang von Stadt und unbebautem Land gelegen, hinlänglich zentral und trotzdem ruhig.

Der solcherart zelebrierte Weg mündet in einen an den Hauptbaukörper gestellten Windfang. An diesen schließt unmittelbar der Wohnraum mit seinen verschiedenen, die Nutzungen gut strukturierenden Ebenen an. Der Raum ist großzügig verglast und gibt den Blick auf Terrasse, Garten und Landschaftsraum in mehrere Richtungen frei.

Kaskadenförmig

Von diesem Hoch- und Höhepunkt des Hauses führt eine innere, parallel zur äußeren gelegte Bewegungsachse kaskadenförmig wieder den Hang hinunter und erschließt die Schlafräume. Der Gang ist durch einfache Einbauschränke von den Zimmern getrennt, was Stauraum schafft und spätere Veränderungen begünstigt

Geheimgang

Mit von der Gangseite her belichteten Schlafpodesten klingt ein weiters Mal das Thema der inneren Topographie des Hauses an. So lässt sich die Nutzung der Räume, die alle einen direkten Ausgang in Freie haben, weiter optimieren. Schiebetüren zwischen den Zimmern entlang der Fensterwand ermöglichen einen Rundlauf durch das Haus: ein „Geheimgang“ für die Kinder.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an:
DI Harald und DI Susanne EDER
E-Mail: harald_eder@utanet.at
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