Das digitale Kino als Waffe gegen Raubkopierer

10. März 2006, 17:32
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Der Wechsel vom Film zum digitalen Projektor in den Kinos, sol das Abfilmen eindämmen

Nicht nur bessere Qualität, sondern auch mehr Sicherheit erwarten sich die Filmstudios vom Umstieg der Kinos von Film auf digitale Projektoren. Dies berichtet Wired. Digitale Kopien - oder vielmehr spezielle Sicherheitsmechanismen - sollen dem Abfilmen der Blockbuster entgegenwirken.

Rekonstruktion

Zwar können auch die digitalen Projektoren das Abfilmen nicht verhindern, aber immerhin lässt sich wesentlich leichter eruieren wo ein Film mitgeschnitten wurde. Der Grund dafür liegt in den Informationen, die - unbemerkt vom Zuschauer - mitgesendet werden können. Digitalprojektoren können Information während der Film läuft in das Bild integrieren - sei es durch einen so genannten "forensischen Marker", der in allen 5 MInuten Film eingebettet sein muss - so eine neue Verordnung der Filmstudios - oder ein Tonsignal das unhörbar für die Zuschauer im Hintergrund mitläuft.

Qualität

Die neuen technischen Möglichkeiten eröffnen auch neue Perspektiven. Es können zusätzliche frames oder Bilder eingefügt werden, die dann dazu führen, dass auf einer Raubkopie nur eine miese Bildqualität - bis hin zur Unkenntlichkeit des Materials - aufzufinden ist. Laut Angaben von Experten würden bereits unzählige Möglichkeiten getestet und erprobt um dem Abfilmen ein rasches Ende zu bereiten. "Aber" - so der Nachrichtendienst Cnet über die Filmindustrie "man würde nicht alles verraten, da es hier um einen Wissensvorteil auf Seiten der Filmindustrie gehe."(red)

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Wired

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