Extremwetter in den USA

30. Dezember 2005, 21:53
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Böller-Verbot in Oklahoma wegen Brandgefahr - Fluten in Kalifornien

Washington - Extremwetter in den USA: Während in Texas und Oklahoma wegen schlimmer Dürre überall Steppenbrände ausbrechen, ist Kalifornien von schweren Überschwemmungen bedroht. In San Francisco füllten die Einwohner am Freitag Sandsäcke, um ihre Häuser vor befürchteten Wassermassen zu schützen.

Auf dem Wetterradar waren weitere Tiefdruck-Gebiete mit Kurs auf Kalifornien zu sehen, während im Mittleren Westen seit Oktober kein Tropfen Regen mehr fiel und die Temperaturen auf über 25 Grad kletterten. In Oklahoma wurde vielerorts das Silvester-Feuerwerk verboten, um weitere Brände zu verhindern.

In Choctaw bei Oklahoma City war die Feuerwehr schon am frühen Freitag wieder im Einsatz, um neue Brandherde in unmittelbarer Stadtnähe zu löschen. 80 Häuser brannten in dem Bundesstaat bereits nieder, sagte Feuerwehrsprecher Keith Bryant. Sorge machte die Vorhersage heftiger Winde, mit der sich die Feuer in Windeseile ausbreiten können.

Der Gouverneur von Texas, Rick Perry, appellierte an die Bevölkerung, am Silvesterabend keine Feuerwerkskörper zu zünden. Verbote gab es auf örtlicher Ebene. Fünf Menschen waren durch die Brände in den vergangenen Tagen ums Leben gekommen.

Dagegen hat Dauerregen nördlich von San Francisco den Wasserpegel des Napa-Flusses auf ein Sieben-Jahres-Hoch getrieben. Die Böden sind völlig aufgeweicht, und mehrere Straßen an Hängen wurden durch Schlammlawinen versperrt.(APA)

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    Zahlreiche Brandherde in Oklahoma durch extreme Trockenheit

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