"25peaces": Projekt und Geldmittel

31. Dezember 2005, 13:59
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Privatinitiative mit Startgeld vom Kanzleramt - Strittig ist vorerst die Herkunft 500.000 Euro

Wien - Die ursprünglich "Die Zukunft der Vergangenheit" genannte Projektreihe "25 Peaces" entstand auf Initiative von "Graz 2003"-Gestalter Wolfgang Lorenz und Bundestheater-Holding-Chef Georg Springer gemeinsam mit dem ehemaligen "Graz 2003"-Geschäftsführer Eberhard Schrempf; die Projekte sollten das Jubiläumsjahr 2005 und auch den EU-Ratsvorsitz begleiten.

Die Kosten für die Projekte wurden ursprünglich auf knapp zehn Mio. Euro beziffert. Vom Bundeskanzleramt kam zu Projektstart eine Mio. Euro, der Rest sollte über Sponsoren finanziert werden. Das Team betonte laufend, "unabhängig" zu sein, und wies den Vorwurf der Regierungsnähe zurück. Strittig ist vorerst die Herkunft von weiteren 500.000 Euro für die umstrittene Plakat-Aktion "Peace gerollt".

Die SPÖ geht davon aus, dass auch diese Mittel vom Bund finanziert wurden und hat zum Beleg einen entsprechenden Nachtrag zum Förderungsvertrag vorgelegt. Das Kanzleramt behauptet dagegen, dass diese Förderung von einem externen Sponsor finanziert wurde. (APA)

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