Baden: Augenzeugen retteten Lebensmüden

30. Dezember 2005, 09:08
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27-jähriger Freigänger sprang mit Seil um den Hals von Fußgängerübergang in die Tiefe

Baden - Von einem Selbstmordversuch berichtete am Donnerstag die Stadtpolizei Baden in Niederösterreich. Beherzte Augenzeugen retteten Mittwochabend, den Lebensmüden, einen 27-jährigen Strafgefangenen der Justizanstalt St. Pölten, der sich auf Freigang befunden hatte.

Der Aussendung zufolge befestigte der Mann in Baden auf einem Fußgängerübergang beim Bahnhof ein Seil am Geländer, legte sich das andere Ende des Stricks um den Hals und sprang in die Tiefe. Zwei Autolenkern und einer weiteren unbekannten Person, welche die Verzweiflungstat beobachtet hatten, gelang es innerhalb kürzester Zeit, den Lebensmüden zu retten.

Der 27-Jährige wurde ins Thermenklinikum Baden gebracht. Die Untersuchung ergab, dass er keine ernsthaften Verletzungen erlitten hatte. Der Häftling wurde in der Folge nach Rücksprache mit der Justizanstalt St. Pölten wieder in eine Haftanstalt eingeliefert. (APA)

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