Megastau an slowenischer Grenze: Proteste der Frächter

30. Dezember 2005, 09:05
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Enormer Schaden durch nicht winterfeste Straßen zu Adriahäfen

Graz - Als "grenzenlosen Skandal" bezeichnete ein Sprecher der steirischen Frächter die am Mittwoch von Slowenien wiederholt verhängte Grenzsperre für Schwerfahrzeuge über 7,5 Tonnen.

"Es ist ein für ein EU-Land unwürdiger Zustand, dass man nicht in der Lage oder nicht Willens ist, die Straßen winterfest zu machen", erklärte Oliver Käfer, Geschäftsführer der Fachgruppe Transporteure. Der so entstehende Schaden sei enorm.

Die Grenze in Spielfeld war für Lkw nach einer ersten Sperre erst Dienstagmittag aufgemacht worden. Nun steht der Schwerverkehr erneut seit Mittwoch früh. "Das bedeutet Zeitverzögerungen, ist für die Fahrer menschenunwürdig und bringt den Unternehmen enorme Verluste", so Käfer. Vor allem für die Just-in-Time-Geschäfte, die über die Adria-Häfen Koper und Rijeka abgewickelt werden, sei die Situation "eine Katastrophe".

Angesichts der Wetterprognosen befürchten die Frächter, dass sich das "Chaos" fortsetzen könnte.(APA)

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