Zwei ehemalige NPD-Abgeordnete planen neue Partei

30. Dezember 2005, 15:12
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"Sächsische Volkspartei" mit Schwerpunkt auf sozialer Frage und "Heimatliebe"

Dresden - Die beiden ehemaligen sächsischen Landtagsabgeordneten der rechtsextremen NPD, Mirko Schmidt und Klaus Baier, planen eine neue Partei. Sie solle den Namen "Sächsische Volkspartei" tragen, sagte Schmidt der "Leipziger Volkszeitung" (Mittwoch). Bei der Neugründung solle es sich nicht um eine ausgewiesen rechtsextreme Partei handeln, im Zentrum stünden die soziale Frage sowie "Heimatliebe".

Der erst am vergangenen Freitag ausgetretene Leipziger NPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Schön unterstrich sein Interesse, in die CDU einzutreten. "Ich bedaure, dass ich das nicht schon früher gemacht habe", sagte er der Zeitung. Er erhob erneut schwere Vorwürfe gegen die sächsische NPD-Spitze um Fraktionschef Holger Apfel.

Schön hatte vergangenen Freitag als dritter Abgeordneter Partei und Fraktion verlassen. Damit hat die Fraktion ein Viertel ihrer Mitglieder verloren und kommt nunmehr auf neun Sitze. Die drei ausgetretenen Abgeordneten wollen ihr Landtagsmandat behalten. (APA)

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