Heinisch-Hosek: Mehr Mittel für arbeitslose Frauen

27. Dezember 2005, 11:37
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SP-Frauensprecherin kritisiert: Laut AMS-Maßnahmenprogramm wird Frauen-Schwerpunkt zurückgenommen

Wien - SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek kritisiert, dass wenige Wochen nach Präsentation eines Pakets gegen Arbeitslosigkeit für Frauen und Jugendliche nun Geld abgezogen werde.

"Laut dem Maßnahmenprogramm des AMS werden der Frauen- und der Jugendschwerpunkt zurückgenommen. Es darf aber kein einziger Qualifizierungsplatz für Frauen verloren gehen, weil es an Geld mangelt. Arbeitsminister Bartenstein muss daher sofort aktiv werden und ausreichende Mittel zur Verfügung stellen", fordert Heinisch-Hosek am Freitag in einer Aussendung.

Heinisch-Hosek bekräftigte die SPÖ-Forderungen nach der Gründung von Arbeitsstiftungen für Frauen, nach einem Frauenförderfonds, dotiert mit 100 Millionen Euro, unabhängig von den AMS-Maßnahmen, nach einem Frauenschalter bei den AMS-Beratungsstellen sowie nach verpflichtenden Gesprächen noch während der Karenz.

Es sei auch wichtig, dass die Frauen endlich weg von den Teilzeitjobs hin zu Vollzeitjobs kommen. "Wenn es schon nur eine Teilzeitanstellung gibt, dann muss diese so abgesichert sein, dass Überstunden und Prämien auch tatsächlich ausbezahlt werden", forderte die SPÖ-Frauenpolitikerin. Es liege in der Verantwortung von Bartenstein, allen Frauen, die Arbeit suchen, auch eine Perspektive zu geben. Bartenstein müsse seine Verantwortung wahrnehmen. (APA)

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