Kuwait: Sechs AL-Kaida-Extremisten zum Tode verurteilt

30. Dezember 2005, 19:10
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Wegen Schießerei im Jänner - Elf der Verurteilte sind noch auf der Flucht

Kuwait - Ein Gericht in Kuwait hat am Dienstag sechs mutmaßliche Al-Kaida-Extremisten zum Tode verurteilt. Sieben von insgesamt 37 Beschuldigten wurden freigesprochen, die übrigen erhielten Haftstrafen zwischen vier Monaten und lebenslänglich.

In dem Verfahren ging es um Schießereien im Jänner, bei denen neun Extremisten und vier Sicherheitskräfte getötet worden waren. Die Verurteilten sollen Kontakte zu Al-Kaida-Gruppen im benachbarten Irak und Saudiarabien gehabt haben. Nach Angaben der Polizei gaben einige von ihnen zu, Selbstmordattentate auf Einrichtungen der USA und anderer westlicher Staaten in Kuwait geplant zu haben.

Die Staatsanwaltschaft hatte für 20 Angeklagte die Todesstrafe gefordert. Elf der Verdächtigen sind noch auf der Flucht. In Kuwait sind bis zu 30.000 US-Soldaten stationiert, rund 13.000 weitere US-Bürger leben dort. (APA/Reuters)

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