Vier Tote bei Kältewelle und heftigen Schneefällen in der Türkei

28. Dezember 2005, 08:50
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Mehr als 3.300 Orte von Außenwelt abgeschnitten

Bei einer Kältewelle und heftigen Schneefällen sind in der Türkei in den vergangenen Tagen vier Menschen ums Leben gekommen. Im Westen des Landes starb ein 25-Jähriger an Unterkühlung, wie die türkische Presse am Dienstag berichtete. Im Nordwesten des Landes erfroren nahe der griechischen Grenze zwei Asylbewerber. Ein Behördenvertreter der östlichen Stadt Güroymak verunglückte tödlich, als er die Schneeräumungen vor Ort besichtigen wollte.

Vor allem im Zentrum und im Osten des Landes mussten zahlreiche Straßen gesperrt werden. Mehr als 3.300 Orte waren von der Außenwelt abgeschnitten, wie die Nachrichtenagentur Anadolu meldete. In den Provinzen Bitlis, Tatvan und Van im Osten blieben die Schulen geschlossen.(APA/AFP)

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