Mindestens 19 Tote bei neuer Gewaltwelle

28. Dezember 2005, 13:27
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Selbstmordanschlag im Zentrum Bagdads - Beschuss eines Lastwagens in Mahmoudiya - Bombenanschlag bei Begräbnis

Bagdad - Bei neuer Gewalt im Irak sind am Montag mindestens 17 Menschen getötet worden. Im Zentrum von Bagdad sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft und riss dabei drei Menschen mit in den Tod. Der Autobombenanschlag galt nach Angaben von Augenzeugen einer Polizeipatrouille.

Zwei Iraker starben unterdessen in Mahmoudiya, rund 30 Kilometer südlich von Bagdad, als ein Lastwagen beschossen wurde. Anschließend steckten die Angreifer das unter anderem mit Alkohol beladene Fahrzeug in Brand, wie die Polizei mitteilte. In Bahras, rund 60 Kilometer nordöstlich Bagdads, lieferten sich Aufständische ein Feuergefecht mit der Polizei. Dabei seien fünf Polizisten und sechs Angreifer getötet worden, berichteten Augenzeugen.

Selbstmordanschlag bei Beerdigung in Bagdad

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Beerdigungsfeier in einem überwiegend von Schiiten bewohnten Teil Bagdads sind am Montag mindestens zwei Menschen getötet worden. 23 weitere Menschen seien bei dem Anschlag in der irakischen Hauptstadt verletzt worden, teilte die Polizei weiter mit. Weitere Informationen lagen zunächst nicht vor. (APA/dpa/Red)

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