Obersteiermark: Bub beinahe von Dachlawine erdrückt

26. Dezember 2005, 21:28
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Beim Schneeschaufeln verschüttet - Neunjähriger lebensgefährlich verletzt

Graz - Ein neunjähriger Bub ist am Christtag in der Obersteiermark von einer Dachlawine verschüttet und lebensgefährlich verletzt worden. Die Eltern und die Großeltern hörten den Lärm der abgehenden Schneemassen und konnten den Buben nach zwei Minuten bergen, so die Polizei. Das Kind wurde mit akut lebensbedrohlichen Verletzungen in das LKH Leoben geflogen.

Gegen 14.45 Uhr war der neun Jahre alte Bub aus dem salzburgischen Radstadt damit beschäftigt, am Bauernhof seiner Großeltern in Admont (obersteirischer Bezirk Liezen) Schnee zu räumen. Dabei befand er sich alleine am Vorplatz des Wohnhauses, als sich Schnee und Eis vom Hausdach lösten und das Kind verschütteten.

Die Angehörigen wurden durch den Lärm der abrutschenden Dachlawine auf das Unglück aufmerksam und konnten das Kind aus den Schneemassen befreien. Ein Fahrzeug des Roten Kreuzes Admont brachte das verletzte Kind vom Unfallort zum örtlichen Stützpunkt, wo es vom Rettungshubschrauber übernommen wurde. Der Notarzt des Christophorus-Helikopters C 14 führte noch im Ambulanzfahrzeug Wiederbelebungsmaßnahmen durch. Das Kind wurde lebensgefährlich verletzt ins LKH Leoben gebracht. (APA)

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