Wiener Außenamt schließt Lösegeldzahlung aus

25. Dezember 2005, 12:16
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Sprecherin Harz: "Innerjemenitische Angelegenheit"

Wien - Außenamtssprecherin Astrid Harz hat Samstag früh im Falle der Freilassung der beiden im Jemen entführten Österreicher eine Lösegeldzahlung ausgeschlossen. "Um Lösegeld ist es dabei nicht gegangen", sagte Harz. Es habe sich um eine "innerjemenitische Angelegenheit" gehandelt, bei der es um inhaftierte Stammesangehörige und deren Schicksal gegangen sei. "An uns wurde nie eine Forderung gestellt."

Wann Barbara Meisterhofer (31) und Peter Schurz (52) nach Österreich zurückkehren würden, konnte die Außenamtssprecherin zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Die beiden Architekten waren am Mittwoch in der nordost-jemenitischen Provinz Marib entführt worden, wo sie sich nach ihrer Freilassung in einem Hotel aufhielten. Von dort sollten sie am Vormittag die Fahrt in die Hauptstadt Sanaa antreten. (APA)

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