Zur Person

23. Dezember 2005, 18:56
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Renée Schroeder,
Molekularbiologin an der Universität Wien, kam am 18. Mai 1953 in Brasilien zur Welt. Nach dem Biochemie-Studium in Wien wurde sie 1986 Assistentin und 1995 Professorin. Zahlreiche Auszeichnungen und Forschungsstipendien machten Schroeder über die nationalen Grenzen hinaus bekannt. Neben der laufenden Mitgliedschaft in der Akademie der Wissenschaften saß Schroeder von Juli 2001 bis November 2005 in der Österreichischen Bioethik-Kommission. In der Evolutionsdebatte ragte sie als eine der schärfsten Kritikerinnen Schönborns heraus.

Christoph Kardinal Schönborn,
geboren am 22. Jänner 1945 in Böhmen, wuchs nach der Flucht der Familie nach Österreich in Schruns in Vorarlberg auf. 1963 trat er dem Dominikanerorden Warburg (Westfalen) bei, studierte Theologie, Philosophie, Psychologie. 1970 Priesterweihe, 1972/73 absolvierte er ein Studienjahr bei Joseph Ratzinger - heute Papst Benedikt XVI. Auf den Heiligen Stuhl sagte man Schönborn - seit 1991 Weihbischof, seit 1998 Kardinal - selbst Chancen zu. Am 7. Juli 2005 löste er mit einem Kommentar in der New York Times eine Debatte um die Stimmigkeit der Evolution aus. (mad, DER STANDARD, Print, 24./25./26.12.2005)

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