Singen, schmausen, Christkind schauen

26. Dezember 2005, 21:30
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Wünsche und Bräuche zum Fest - mit Grafik

Linz/Graz/Wien - Drei von 100 Kindern werden nach den Feiertagen wohl etwas verwirrt sein. Denn wer ihnen die Geschenke gebracht hat, das Christkind oder der Weihnachtsmann, bleibt ein Geheimnis - in immerhin drei Prozent der österreichischen Haushalte mit Kindern kommen nämlich beide, ergab zumindest eine Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes Market. Die sich mit den Wünschen und Bräuchen zum Fest beschäftigt (siehe Grafik).

In 83 Prozent aller Haushalte gibt es aber keine Kompetenzstreitigkeiten: Dort hat einzig das Christkind das Kommando. Ob die Antworten der 800 Befragten nicht etwas den sozialen Erwartungen entsprechen (nur für ein Drittel gehören Geschenke zu Weihnachten), sei dahingestellt. Sicher ist, dass die Veranstaltung im Familienkreis etwas Besonderes ist. Über zwei Drittel der Bevölkerung gönnen sich zu den Festtagen ein besonderes Menü, immerhin 56 Prozent werfen sich in Schale und kleiden sich besser als sonst.

Und wer glaubt, "Stille Nacht" kommt bei der Bescherung nur aus den Lautsprecherboxen, irrt. Beieindruckende 65 Prozent, also fast zwei Drittel, der Österreicher singen und/oder musizieren selbst. (moe, DER STANDARD - Printausgabe, 24./25./26. Dezember 2005)

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