Süd-Thailand: Laut Polizei sieben Verletzte bei Bombenanschlag

28. Dezember 2005, 13:09
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Seit Jänner 2004 mehr als 1000 Tote bei Terrorakten und Unruhen im Moslem-Gebiet

Bangkok - Bei einem Bombenanschlag im vorwiegend moslemischen Süden Thailands sind am Freitag laut Polizei sieben Menschen verletzt worden. Der Sprengsatz sei in einem Auto vor einem oft von Behördenmitarbeitern besuchten Cafe in der Provinz Narathiwat explodiert, teilten die Sicherheitskräfte mit. Zwei Menschen seien schwer verletzt worden.

In den Provinzen Narathiwat, Pattani und Yala sind bei Anschlägen seit Jänner 2004 mehr als 1000 Menschen ums Leben gekommen. Die moslemischen Bewohner der Region beklagen, dass sie von den Mitarbeitern der Zentralregierung in Bangkok ungerecht behandelt würden. Die thailändische Führung hat 30.000 Soldaten und Polizisten in dem Unruhegebiet stationiert, wo Moslem-Rebellen eine Abspaltung von dem mehrheitlich von Buddhisten bewohnten Thailand erreichen wollen. (APA/Reuters)

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