UNO verlängert Sanktionen

28. März 2006, 23:47
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Handelsverbot mit "Blutdiamanten" bleibt zunächst bis Juni in Kraft

New York - Wegen der "andauernden Korruption" in Liberia hat der Weltsicherheitsrat in New York seine Sanktionen gegen das westafrikanische Krisenland noch einmal erneuert. Damit bleibt der Handel mit liberianischen "Blutdiamanten" und Holz zunächst bis Juni verboten. In seiner Resolution vom Dienstagabend untersagt der Sicherheitsrat außerdem jeglichen Waffenimport in das ehemalige Bürgerkriegsland bis Ende 2006.

Nach dem Sturz des früheren Präsidenten Charles Taylor war in 2003 eine Übergangsregierung eingesetzt worden, die sich nach UNO-Einschätzung aber als korrupt und inkompetent erwies. Sie wird im Jänner von der gewählten Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf abgelöst, einer früheren UNO- und Weltbank-Mitarbeiterin. (APA/dpa)

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