Hintergrund: Aufenthaltsbewilligungen rückläufig

23. Dezember 2005, 13:10
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Ursache vor allem durch Herausfallen neuer EU-Angehöriger

Wien - Die Aufenthaltsbewilligungen von Ausländern in Österreich sind von November 2003 bis November 2005 um fast 70.000 von 571.261 auf nunmehr 502.701 zurückgegangen. Wie das Innenministerium auf Anfrage der APA betonte, bedeute dieses Minus von zwölf Prozent aber trotzdem nicht, dass es um so viel weniger Ausländer mit Aufenthaltsbewilligung in Österreich gibt. Grund für den Rückgang ist vielmehr eine durch die Osterweiterung geänderte Zählweise - tatsächlich werden nur Drittstaatsangehörige erfasst. Damit fallen seit Mai 2004 Polen, Ungarn, Tschechen oder Slowaken aus der Rechnung heraus.

So habe man in der Zählung 2003 noch rund 20.000 Polen, 18.000 Ungarn, 10.000 Slowaken oder 9.000 Tschechen verbucht. Die Zahl der Arbeitsgenehmigungen ist im Jahresabend jedenfalls deutlich gefallen. Und zwar von 218.310 im November des Vorjahres auf 202.462 im abgelaufenen Monat. Das ist ein Minus von 7,3 Prozent. (APA)

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