Georg-Eisler-Preis an Gerlind Zeilner

27. Dezember 2005, 12:01
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Mit 12.000 Euro einer der höchst dotierten Kunstpreise Österreichs - Jury hob malerische und grafische Begabung der Damisch-Schülerin hervor

Wien - Die Künstlerin Gerlind Zeilner, 1971 in Mödling geboren, erhält den mit 12.000 Euro dotierten Georg Eisler Preis 2005 der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA). Der Juryentscheid fiel einstimmig aus, hieß es heute, Dienstag, in einer Aussendung. Der seit 1998 jährlich vergebene Preis, der vor allem jungen Malern und Malerinnen zu Gute kommen soll, ist einer der höchst dotierten Kunstpreise Österreichs. Insgesamt wurden heuer 20 Künstler dafür nominiert.

Die internationale Jury hob Zeilners gleichermaßen malerische und grafische Begabung hervor. Die Künstlerin studierte zwischen 1993 und 1998 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, u. a. bei Gunter Damisch. Zeilner wurde bisher u. a. mit dem Fügerpreis für Grafik und dem Gewinn des David Bowie Wettbewerbs für Malerei, dem Würdigungspreis des Bundesministeriums für bildende Kunst (1998) und im Jahr 2000 mit einem Rom-Stipendium der Niederösterreichischen Landesregierung ausgezeichnet.

Die in Wien lebende und arbeitende Zeilner stellt seit 1999 in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen u.a. in Wien, Damaskus, Paris, Budapest und Aleppo aus. In Österreich wurde sie bisher u.a. in der Albertina, dem Palais Harrach, im Künstlerhaus Salzburg oder zuletzt im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum einem breiten Publikum präsentiert. (APA)

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