Fischer: "Österreichs EU-Beitrag ist angemessen"

29. Dezember 2005, 14:07
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"Österreichische Interessen berücksichtigt"

Wien - Bundespräsident Heinz Fischer bezeichnet die Einigung des EU-Gipfels in Brüssel auf einen Finanzrahmen für die Union als "positives Signal", das österreichische Interessen berücksichtige. Die Tatsache, dass Österreich zu den Nettozahlern der EU gehöre, sei eine "logische Konsequenz der Tatsache, dass wir zu den wohlhabendsten Ländern in Europa zählen", sagte Fischer Dienstag Abend im ORF-Report.

Man könne nicht ständig auf die guten Wirtschaftswerte Österreichs verweisen und sich dann in den Budgetverhandlungen "davon völlig absentieren". Es sei richtig, dass Österreich "einen hohen Beitrag" leiste, der aber angemessen sei. "Ich bin nicht selber am Verhandlungstisch gesessen. Und es wäre unfair, von außen so zu tun, als wäre da und dort noch mehr herauszuholen gewesen. Ich glaube schon, dass das Wort 'angemessen' am Platz ist", sagte Fischer. (APA)

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